Wie durch ein Wunder kein Unfall

Falschfahrer auf der A44: Zeuge verfolgt 76-Jährigen

Kassel. Ein Falschfahrer auf der A44 bei Kassel hat am Sonntagmittag die Polizei beschäftigt. Der Fahrer bemerkte seinen Fehler zwar selbst, dennoch kam es wenig später beinahe zu einem Unfall.

Laut Polizei hatten gegen 13:45 Uhr gleich mehrere Zeugen bei der Leitstelle der Polizei in Kassel angerufen und einen dunklen Opel gemeldet, der auf der Autobahn in Richtung Autobahnkreuz Kassel-Süd in die falsche Richtung fuhr. Wie durch ein Wunder gab es nach Polizeiangaben trotz des Falschfahrers keinen Unfall, weil ein anderer Verkehrsteilnehmer diesen im letzten Moment verhinderte. 

Ein Zeuge fuhr hinter dem Mann her und gab ständig über sein Handy den Standort des gesuchten Fahrzeuges durch. Schließlich bemerkte der Falschfahrer seinen Fehler laut Polizei und fuhr auf der A49 korrekt in Richtung Fritzlar. Aber selbst dort kam es noch einmal zu einem "Beinaheunfall" in Höhe der Araltankstelle kurz hinter der Abfahrt Baunatal-Süd.

An der Ausfahrt Edermünde-Besse verließ der Wagen schließlich die Autobahn. Dort stieg der 76-jährige Fahrer aus seinem Fahrzeug und wurde kurz danach von der Polizei festgenommen.

Nach ersten Ermittlungen muss der Fahrer im Bereich des Autobahnkreuzes Kassel-West seinen Fahrfehler begangen haben. Den Führerschein musste der Mann aus Bad Emstal bei der Polizei abgeben. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (ots/mak)

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.