Auftakt zur Unplugged-Tour

Familienfest mit Marius Müller-Westernhagen bei Daimler

Begeisterte das Publikum: Marius Müller-Westernhagen mit seiner zwölfköpfigen Band. Anlässlich des Familientags gab er sein Unplugged-Tour-Debut im Mercedes-Benz-Werk Kassel. Fotos: nh

Wenn der Daimler in Kassel feiert, dann lässt er es krachen. Nicht nur im übertragenen Sinn, sondern auch deutlich hörbar.

Denn das große Familienfest, mit dem der Autobauer seine Mitarbeiter alle zwei Jahre für deren Einsatz belohnt, endet stets mit einem fulminanten Feuerwerk. So war es auch am Samstag, Zwölf Minuten lang tauchte Dirk Vogel den wolkenverhangenen Himmel unter lauten Donnerschlägen in buntes, gleißendes Licht.

Aber das Feuerwerk war keinesfalls der Höhepunkt des Abends. Für wahre Begeisterungsstürme sorgte kein Geringerer als die deutsche Rocklegende Marius Müller-Westernhagen, der mit seinen zwölf Musikern sein Unplugged-Tour-Debut vor 7000 Konzertbesuchern auf dem weitläufigen Gelände des weltweit zentralen Lkw-Achsenwerks der Marke mit dem Stern gab.

7000 Menschen kamen zum Konzert: Daimler-Werker, deren Familien und Freunde sowie Geschäftspartner.

Zweieinhalb Stunden lang begeisterte der mittlerweile 68-jährige Musiker die Daimler-Werker sowie deren Familien und Freunde mit Rocksongs wie „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ und „Sexy“, aber auch mit einfühlsamen Balladen wie „Johnny Walker“ und „Freiheit“. Das Konzert fiel auf fruchtbaren Boden. Viele sangen sämtliche Songs mit. Und Westernhagen und dessen Band verließen die Bühne am Ende in der Gewissheit, dass ihr neues Programm funktioniert und dass auf seine treuen Fans Verlass ist.

Rockten mit: (von links) Sparkassenchef Ingo Buchholz, IHK-Geschäftsführer Ulrich Spengler, Werkleiter Ludwig Pauss und Ex-Oberbürgermeister Bertram Hilgen.

Zuvor hatte Werkleiter Ludwig Pauss, der zum Jahresende in den Ruhestand wechselt, den Mitarbeitern für deren Engagement gedankt und die Vorzüge des Standorts Kassel mit folgendem Satz beschrieben: „Wenn wir ein Problem haben, halten wir zusammen und lösen es. Das ist Kasseler Teamkultur“. Eine Beschreibung, der sich Betriebsratsvorsitzender Dieter Seidel uneingeschränkt anschloss. „Wir haben manchmal unterschiedliche Positionen, aber Herr Pauss weiß, was uns wichtig ist und ich weiß, wie weit er auf uns zugehen kann“. Mit den Werkern rockten Daimler-Personalleiter Hauke Schuler, Sparkassenchef Ingo Buchholz, Oberbürgermeister Christian Geselle und dessen Vorgänger Bertram Hilgen, Hübner-Geschäftsführer Helge Förster. Stadtwerke-Vorstand Dr. Thorsten Ebert, Ex-LokbauchefSteffen Riepe und der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Gerhard Rübenkönig. Sie und viele andere genossen den unvergesslichen Abend im VIP-Zelt bei Pappardelle mit Schmand, Rucola und getrüffeltem Kaviar sowie Pannacotta mit geminzten Karamellbeeren, das die Fliegenden Köche von Christoph Brand angerichtet hatten.

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