15.000 Familienmitglieder kamen

Familienfest bei Mercedes mit Xavier Naidoo und Atze Schröder

Der Anheizer aus dem Ruhrpott: Atze Schröder schwärmt zwar immer von seinem Porsche, kam aber auch bei den Mercedes-Werkern gut an. Fotos:  nh

Kassel. Was für ein Familienfest: 15.000 Mitglieder der Mercedes-Familie feierten, und für Unterhaltung sorgten nicht langweilige Tanten am Klavier, sondern die „Onkel“ Atze Schröder und Xavier Naidoo.

Mit dem Familientag im Mercedes-Benz-Werk sagte Kassels größter industrieller Arbeitgeber Danke bei seinen Beschäftigten und deren Angehörigen.

Danke sagte auch Sänger Naidoo zu Beginn seines fast zweistündigen Auftritts, denn: „Ihr habt die Achsen unter meinem Sprinter gebaut“. Die „Achse des Bösen“ sei in Kassel nicht zu finden, sondern „das krasseste Werk vom Daimler“. Vor seinem Auftritt hatte sich der Oldtimer-Fan mit einem anderen Autonarren über alte Schätze im Blechkleid ausgetauscht: Familienoberhaupt und Werksleiter Ludwig Pauss zeigte dem Musiker seine Oldtimer.

Die Nutzahrzeuge mit Stern brauchten Naidoo und seine vier Musiker für die riesige Bühne, die auf dem Werksgelände aufgebaut war, und mit der die Band nun auf Tour geht. Im Programm hatten sie neue Stücke wie „Autonarr“, „So schön wie früher“, „Der letzte Blick“ und „Stiller Teilhaber“, aber auch die Titel, die Naidoo bekannt gemacht haben: „20.000 Meilen“, „Nicht von dieser Welt“, „Ich kenne nichts“, und einige mehr.

Fotos vom Fest

Familientag im Mercedes-Benz Werk

Einen Anheizer hätten die fünf spielfreudigen Musiker nicht gebraucht, aber Atze Schröder erfüllte diese Rolle trotzdem souverän: Er redete eine Stunde ohne Unterbrechung Klamauk („Ihr dachtet immer, der Ouzo nach dem Essen sei beim Griechen umsonst - jetzt kriegt ihr die große Rechnung“) - der Mann aus dem Ruhrpott versteckt eine riesige Festplatte unter der Lockenhaube.

Aber nicht nur die Künstler standen im Mittelpunkt, auch die Produkte des Werks. Tausende Besucher wurden durch die Hallen geführt, in denen Achsen für Nutzfahrzeuge und Geländewagen gebaut werden. „Produkte erleben“ hieß das Motto des Familientages, der alle zwei Jahre stattfindet. Zu den Attraktionen auf dem 400 000 Quadratmeter großen Gelände gehörten ein Riesenrad und ein Fahrsimulator für Rennwagen.

Lauschte man nach dem riesigen Feuerwerk zum Abschluss des Abends, worüber die Gäste redeten, klang eins immer wieder durch: Stolz auf die Produkte, und Stolz auf die Familie, die so ein Fest auf die Beine stellt.

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