Familientag im Kreishaus mit viel Tanz

Internationale Flamencogruppe „Carmen“: Melanie Coppola (von links), Ramona Droste, Agnes Ebel-Fernandez und Sarah Schäffer traten beim Familienfest auf. Fotos: Goldmann/nh

Kassel. Der Familientag des Landkreises Kassel stand am Sonntag unter dem Motto „Integration". Familien, die in zweiter und dritter Generation hier leben, waren besonders willkommen.

In diesem Zuge erwähnte er auch das 20-jährige Bestehen des Ausländerbeirats des Landkreises Kassel. Ebenfalls begrüßte er viele Flüchtlinge aus Wolfhagen, die zum Familientag eingeladen worden waren. „Es ist unsere Pflicht als Landkreis, eine Willkommenskultur für Flüchtlinge zu schaffen“, sagte Schmidt weiter.

Das Programm des Festes reichte von einem Theater für Kinder auf dem Außengelände bis hin zu den Auftritten vieler Tanzgruppen aus dem Kreis. Der Volkshochschulkurs (Vhs) „Ballett für Kinder und Jugendliche“ zeigte unter anderem den russischen Volkstanz Kalinka und eine Variation aus dem Ballett Dornröschen. Die internationale Flamencogruppe „Carmen“ aus Baunatal präsentierte verschiedene Tänze.

Russischer Volkstanz Kalinka: Melanie Körschgen (von links), Elisabeth Schirrmacher, Janna Becker und Sina Kaufmann.

Eine besondere Ehre wurde in diesem Rahmen auch den sieben Vätern zuteil, die von November 2013 bis Juni 2014 an einer Ausbildung der Vhs für Vater-Kind-Angebote teilgenommen hatten. Landrat Schmidt überreichte Sascha Catherey, Thomas Christophle, Herbert Eckel, Matthias Finis-Wolf, Frank Liese, Rolf Schließmann und Jan Schuster das Zertifikat der „Aktiven Väter“. Ein neuer Kurs soll bereits ab April nächsten Jahres angeboten werden, so einer der Kursleiter Stefan Siegel-Schönig.

In den Räumlichkeiten des Kreishauses stellten außerdem viele Organisationen und Projekte ihre Arbeit vor. Bei dem Projekt „Sozialarbeit in Schule (SiS)“ konnte man zum Beispiel einen Einbürgerungstest machen oder sich bei der Initiative „Kassel isst Veggi“ über eine ausgewogene Ernährung ohne Fleisch informieren. Die Initiative „Wellcome“, die einen Standort in Baunatal hat, und die Elternpaaten des Stadtteilzentrums am Baunsberg stellten sich ebenfalls vor.

Von Jasmin Goldmann

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