Einzug zum Jubiläum

Bauverein baut neues Wohnhaus im Kasseler Stadtteil Fasanenhof

+

Kassel. Der Bauverein 1894 zu Kassel baut im Stadtteil Fasanenhof an der Brentanostraße ein neues Wohnhaus. Bei einem Termin auf der Baustelle erklärte der Vorstand die Pläne. 

Bereits seit zwei Wochen rollen die Bagger, bringen Mauern zu Fall, sortieren Baustoffe: Das alte Gebäude aus den 1950er-Jahren muss weichen. An der Brentanostraße im Stadtteil Fasanenhof beginnt die Wohnungsbaugenossenschaft Bauverein 1894 mit dem Neubau eines Wohnhauses.

Der Bau des Gebäudes, der nach dem Ende der Abbrucharbeiten im April startet und im Sommer 2019, rechtzeitig zum 125-jährigen Bestehen des Bauvereins, fertiggestellt werden soll, schließt das bereits 2003 begonnene Neubaukonzept im Fasanenhof ab. Aktuell handelt es sich um das einzige Wohnhaus des Bauvereins, das ganz neu errichtet wird. Der Neubau sei allerdings auch nötig: „Die alten Gebäude entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen, was die Größe der Wohnungen und energetische Aspekte betrifft“, erklärt Sven Hansen vom Vorstand des Bauvereins, der mehr als 800 Wohnungen in Kassel in seinem Bestand hat.

In dem 1140 Quadratmeter großen Neubau sollen 15 Wohnungen entstehen, darunter zehn 3-Zimmerwohnungen mit jeweils rund 85 Quadratmetern Wohnfläche und fünf 2-Zimmerwohnungen mit jeweils rund 63 Quadratmetern. Alle Wohnungen sollen barrierearm und mit einem Fahrstuhl rollstuhlgerecht erreichbar sein. Zudem soll jede der neuen Wohnungen entweder über einen eigenen Balkon oder über eine Terrasse im Erdgeschoss verfügen.

Um die Baukosten niedrig zu halten, sei die Konstruktion einfach und klar strukturiert. Statt Tiefgaragen gibt es für die Mieter Außenstellplätze. Das Dach wird als klassisches Satteldach gebaut. „Die Mieten sollen sich deutlich unter zehn Euro pro Quadratmeter bewegen“, sagt Sven Hansen.

Ziel sei es, das Gebäude in den vorhandenen Baumbestand und die Grünanlagen der Umgebung einzufügen und die Freiflächen mit heimischen Gehölzen und Wildblumen zu bepflanzen. Schließlich liege der Genossenschaft die Zufriedenheit ihrer Mieter sehr am Herzen, zu vielen von ihnen bestehe ein persönlicher Kontakt: „Leute, die einst weggezogen sind und wieder nach Kassel zurückkehren, fragen uns, ob wir wieder eine Wohnung für sie haben“, berichtet Hansen.

Bei den Bau- und Abbrucharbeiten legt der Bauverein großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Firmen aus der Region. „Häufig sind deren Mitarbeiter ebenfalls bei uns Mieter. Da schließt sich dann der Kreis“, sagt Hansen erfreut.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.