Kinder vor Feuer gerettet

Nach dem Brand in der Eckermannstraße: Rückkehr der Bewohner ist unsicher

Kassel. Am Tag nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses an der Eckermannstraße im Fasanenhof ist noch nicht klar, wann die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren können. Ein Schild auf der Haustür weist darauf hin, dass das Gebäude, in dem am Samstag ein Feuer ausgebrochen war, derzeit unbewohnbar ist.

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Das Treppenhaus ist laut Feuerwehr stark verrußt, und auch die Elektrik habe Schaden genommen. Dem Vernehmen nach sollen die Instandsetzungsarbeiten etwa zweieinhalb Wochen dauern. Zur Brandursache äußern sich Polizei und Feuerwehr noch nicht. 13 Menschen, die zum Teil mit einer Drehleiter aus dem brennenden Haus gerettet wurden, hatten bei dem Brand Verletzungen durch Rauchgas erlitten.

Gegen 6.20 Uhr war die Feuerwehr am Samstagmorgen alarmiert worden. Als sie an der Eckermannstraße eintraf, schlugen die Flammen bereits meterhoch. Im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss schrien mehrere Menschen um Hilfe. Die 13 Verletzten, die zum Teil mit Hilfe einer Drehleiter gerettet worden waren, wurden vor Ort durch Notärzte versorgt und schließlich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Aufgrund der großen Anzahl an Verletzten war ein Großaufgebot des Rettungsdienstes nötig: 50 Rettungskräfte waren im Einsatz, darunter ein Zug der Berufsfeuerwehr Kassel sowie je eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Harleshausen und der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger.

Fotos vom Einsatz

Wohungsbrand in der Eckermannstraße

Während der Lösch- und Rettungsarbeiten kam es zu Behinderungen im Straßenverkehr: Die Eisenschmiede musste zwischen Ihringshäuser Straße und Fiedlerstraße, die Eckermannstraße zwischen Eisenschmiede und Goldbergstraße gesperrt werden.

Von Anja Berens 

Video vom Einsatz

Rubriklistenbild: © Schachtschneider

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