Nassauische Heimstätte/Wohnstadt

120 neue Wohnungen: Unternehmensgruppe plant zwei große Bauprojekte in Kassel

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Auf dem Areal an der Straße „Am Felsenkeller“/ Ecke Bromeisstraße entstehen die vier Neubauten mit 77 Mietwohnungen der Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt.

Kassel. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt investiert in den nächsten Jahren insgesamt mehr als 30 Millionen Euro in zwei große Wohnungsbauprojekte in Kassel.

Damit wird das Unternehmen – das eigentlich vor allem in Südhessen tätig ist – seine Aktivitäten in Kassel verstärken. Kassel erfreue sich wachsender Beliebtheit und der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen steige, sagt Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Gesellschaft. Deshalb investiere seine Gruppe nun stärker in die nordhessische Großstadt. Wir stellen die Bauvorhaben vor:

Im Stadtteil Fasanenhof baut die Gesellschaft für 19 Mio. Euro insgesamt 77 Mietwohnungen an der Straße „Am Felsenkeller“/ Ecke Bromeisstraße. Das 6600 Quadratmeter große Areal in Nachbarschaft zum Nordfriedhof hatte sie der Stadt Kassel abgekauft. Das Grundstück liegt unmittelbar neben Mehrfamilienhäusern, die die Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt kürzlich modernisiert hatte. Auf dem Baugrundstück sollen ab 2019 vier Häuser entstehen. Drei Häuser bieten jeweils Platz für 20 Wohnungen, im vierten soll es 17 Wohnungen geben.

Entwürfe liegen noch nicht vor. Im Jahr 2021 sollen die Mieter einziehen. Die durchschnittliche Wohnfläche wird bei 65 Quadratmeter liegen. Sie würden zu „erschwinglichen Mieten“ angeboten werden, teilt ein Sprecher der Nassauische Heimstätte / Wohnstadt mit. Zur Wohnanlage sollen 77 Parkplätze gehören.

Bereits Anfang Dezember hatte die Unternehmensgruppe ein Grundstück im künftigen Martini-Quartier an der Kölnischen Straße gekauft. Der ehemalige Brauereistandort wird von insgesamt zehn Investoren und Baugruppen mit unterschiedlichen Projekten bebaut.

Martini-Quartier: Die rot eingefärbten Häuser an der Kölnischen Straße werden von der Unternehmensgruppe gebaut.

Die Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt ist einer der Investoren. Sie wird auf dem Areal für 12,5 Mio. Euro 46 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten bauen – neun der Wohnungen werden öffentlich gefördert. Das heißt, hierfür sind Wohnberechtigungsscheine erforderlich. Für die Bewohner werden 33 Tiefgaragenplätze geschaffen. Im Herbst 2019 sollen die Bauarbeiten auf dem 2300 Quadratmeter großen Baufeld beginnen. Insgesamt umfasst das Martini-Quartier 15.000 Quadtratmeter.

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