Die Stadt im Blütenkleid

So schön blüht Kassel: Stadt hat städtische Beete bepflanzt

Die Stadt Kassel hat ihr Sommerkleid angelegt: In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiter des Umwelt- und Gartenamts die städtischen Beete mit Sommerblumen bepflanzt.

Kassel. Die Stadt Kassel hat ihr Sommerkleid angelegt: In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiter des Umwelt- und Gartenamts die städtischen Beete mit Sommerblumen bepflanzt. Insgesamt 40.000 Blumen schmücken jetzt das Stadtbild.

Die Sommerblumen sind den in der Stadtgärtnerei an der Bosestraße herangezogen und anschließend von der Gärtnern der einzelnen Bezirke gepflanzt worden. 30 verschiedene Sorten sind auf Kassels Beeten zu sehen. Besonders häufig verwendet werden nach Angaben des Umwelt- und Gartenamts in diesem Jahr Begonien, Leberbalsam, Husarenknöpfchen, Prachtkerzen und Wandelröschen.

Augenfällige Standorte von Sommerblumenbeeten sind zum Beispiel der Brüder-Grimm-Platz, der Leipziger Platz, der Mühlhäuser Platz (Fasanenhof), der Uhrtürmchenplatz in Harleshausen und der Max-Mayr-Platz vor dem Marienkrankenhaus.

Bekannt für seine hübschen Sommerbeete sind auch der Stadthallengarten und der Botanische Garten. Allein hier sind laut Umwelt- und Gartenamt in den vergangenen Tagen 9000 beziehungsweise 7000 Stück der einjährigen Blumen gepflanzt worden.

Auch wenn 40.000 Blumen eine beeindruckende Zahl sind: Im vorigen Jahren sind noch 13.000 Stück mehr gezogen und gepflanzt worden. Aus Kostengründen wurde der Bestand an Sommerblumenbeeten etwas reduziert und als pflegeleichtere Blumenwiese eingesät, so zum Beispiel im Bereich Treppenstraße und Florentiner Platz.

Zu den Kosten kann das Umwelt- und Gartenamt keine genauen Angaben machen. Kosten und Zeitaufwand seien über den ganzen Sommer zu sehen und auch davon abhängig wie oft gegossen werden müsse und ob es Schädlingsbefall gebe. Auch die Ersparnis durch die reduzierte Blumenzahl sei nicht in Euro bezifferbar. Es gehe vor allem um Zeitersparnis. Dadurch hätten die Mitarbeiter mehr Kapazitäten zur Pflege der übrigen städtischen Grünanlagen.

Um alle Sommerblumenbeete zu bestücken, seien mindestens 20 Arbeitskräfte über eine Woche beschäftigt. Ein Aufwand, der sich lohne, denn er trage zur Attraktivität und Lebensqualität in der Stadt bei. Immer wieder bedankten sich auch Bürger direkt bei den Mitarbeitern des Gartenamt vor Ort für ihre Mühe.

Aber auch für pflegeleichteren sommerlichen Blühwiesen hat die Stadt von Anfang an viel Lob bekommen: Seit 2011 hat das Umwelt- und Gartenamt an über 15 über die Stadt verteilten Flächen (insgesamt 5000 Quadratmeter) Blühwiesen mit farbenprächtigen Blumemnischungen angesät. Der Vorteil: Sie müssen nur einmal nach dem Abblühen gemäht werden. Eine günstige und trotzdem schöne Art, die Stadt aufbühen zu lassen. (rud)

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