Pfosten als Abhilfe

Zu viele Autos - Verkehrs-Chaos an Fasanenhofschule

Brennpunkt Schwabstraße: Hier sollen Pfosten künftig die Zufahrt für Unbefugte verhindern. Foto: Kothe

Fasanenhof. Zu Fuß zur Schule gehen – das war gestern. Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto. Aus diesem Grund bricht vor der Fasanenhofschule an der Mörikestraße täglich das Verkehrs-Chaos aus.

Regelmäßig appellieren die Lehrkräfte an die Eltern, ihre Kinder zu Fuß zu bringen. Gehör findet das bei ihnen offenbar nicht – wie Schulleiterin Gabriele Broszat dem Ortsbeirat berichtet: „Die Kinder wissen aufgrund der vielen parkenden Autos oft gar nicht mehr, wo sie lang gehen sollen.“ Die Autos verstopften regelrecht die Straße, die Sicht sei eingeschränkt, die Unfallgefahr hoch.

Ein besonderer Brennpunkt ist der Bereich Mörikestraße/Ecke Schwabstraße – eine Straße, die zwischen der Grundschule und dem Vereinsheim der Sportfreunde 75 Fasanenhof entlangführt und am Schulhof als Sackgasse endet. „Die Autos fahren beinahe bis auf den Schulhof. Nicht selten zu schnell. Geparkt wird bis in den Kreuzungsbereich“, beklagt Broszat. Anschließend müssten die Fahrzeuge rückwärts wieder aus der Straße heraus fahren. Zudem sei die Einfahrt in die Schwabstraße eine Feuerwehrzufahrt, die freigehalten werden müsse.

Auch Matthias Hildebrandt, Vereinsvorsitzender der Sportfreunde, berichtet, dass diese Zufahrt bei Sportveranstaltungen häufig zugeparkt sei. „Auch uns ist daran gelegen, das zu unterbinden“, betont er. Eine andere Beschilderung, beispielsweise als Spielstraße, lehnt er ab: „Da hält sich sowieso keiner dran.“

Schulleitung und Vereinsvorstand waren sich mit dem Ortsbeirat schnell über eine Lösung einig: Die Möglichkeit, in die Sackgasse mit dem Auto hinein zu fahren, soll mit Hilfe zweier Klapppfosten unterbunden werden. Um die Kosten gering zu halten, schlägt Ortsvorsteher Peter Carqueville (SPD) vor, zwei vorhandene Pfosten umzusetzen, die zurzeit direkt am Eingang zum Schulhof stehen. Der Ortsbeirat erwartet nun von der Stadt eine schnelle Umsetzung.

„Es geht um die Sicherheit unserer Kinder. Es muss alles unterbunden werden, was sie gefährdet“, sagte Anni Anacker (SPD). Horst Anthofer (parteilos) wirft auch die Frage auf, warum der große Parkplatz des Sportvereins nicht genutzt werde, um die Kinder aussteigen zu lassen. Jutta Bachmann (SPD) hat wenig Verständnis, dass Kinder zur Schule gefahren werden: „Wo leben wir?“ Alle Schulkinder wohnten in nächster Nähe zur Grundschule, niemand müsse die viel befahrene Ihringshäuser Straße überqueren.

Hier ist die Fasanenhofschule

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