Neubau der Feuerwache an der Wolfhager Straße steht - Jetzt geht es ans Innenleben

Fast fertig für den Umzug

Blick in die neue Fahrzeughalle: Die Absaugschläuche sind bereits installiert. Jetzt schlägt die Stunde der Techniker Thomas Henne (Haustechnik, von links) und Guido Brandies (Elektrotechnik), auf unserem Foto im Gespräch mit Ulf Lucas und Projektleiter Daniel Kleinschmidt. Foto: Herzog

Kassel. Die Maurer, Bauarbeiter, Elektrotechniker und Maler im Neubau der Feuerwache an der Wolfhager Straße sind auf der Zielgeraden. Im März sollen die Arbeiten beendet sein. Dann folgt der Umzug.

„Wir liegen nur ein paar Tage im Plan zurück“, sagt Bauingenieur und Projektleiter Daniel Kleinschmidt (32). Dies sei dem kalten Wetter um den Jahreswechsel herum geschuldet. Da habe man den Sand für den Estrich immer wieder aufwärmen müssen, der Einfahrtbereich für die Rettungsfahrzeuge konnte nicht asphaltiert werden und Dachdecker kamen wegen des Schnees nicht ans Dach heran. Doch damit ist es vorbei. Der Plan, welcher Mitarbeiter wann in welchen Raum zieht, steht. „Geplante Improvisation“ bezeichnet Ulf Lucas (37), verantwortlich für die Bauunterhaltung, die fortschreitenden Arbeiten am Neubau bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des kompletten Feuerwehrbetriebes „mit leichten Einschränkungen“.

Zusätzliche Belastung

Für die Kollegen ist es schon eine zusätzliche Belastung. Da müssen Zusatzparkplätze, die in der Umgebung angemietet wurden, angefahren werden, weil die Parkplätze im Hof für schweres Baugerät zur Verfügung stehen müssen. Der Umzug muss vorbereitet und immer wieder ein Auge auf die fortschreitende Infrastruktur am künftigen Arbeitsplatz geworfen werden.

Die Fahrzeughalle an der Gießbergstraße ist fast fertig. Die Absaugschläuche für die Abgase sind installiert. Hier haben in den nächsten Wochen vor allem die Techniker das Wort. Darüber, im ersten Stock, wird an der Einrichtung der Werkstätten, in denen Atemschutzmasken und elektrische Geräte überprüft werden, gearbeitet. Der Clou auf dieser Etage ist eine vom Landkreis mit 200 000 Euro mitfinanzierte, völlig abgedunkelte Atemschutzübungsanlage. Hell von allen Seiten hingegen scheint das Tageslicht in die neuen Räume der Abteilung Vorbeugender Brandschutz. Von den Kollegen wird der Bereich auch „Penthouse“ genannt.

100 Kollegen werden im März/April umziehen, schätzt Kleinschmidt. Dann wird der Verwaltungstrakt der alten Feuerwache saniert. Die Verwaltung zieht danach dort wieder ein. Ende 2012 soll das mit 13 Millionen Euro von Stadt, Land und Bund finanzierte, derzeit größte Neubauprojekt der Stadt beendet sein.

Von Wilhelm Ditzel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.