Doch zu viele Stickoxide in der Luft

Feinstaubbelastung ging in Kassel deutlich zurück

Kassel. Die Luft im Kasseler Stadtgebiet war 2012 deutlich besser als im Jahr zuvor. Die Zahl einzelner Tage, an denen der zulässige Grenzwert für Feinstaub in der Luft überschritten wurde, ist von 30 auf 13 gesunken.

Zulässig sind laut EU-Vorgabe bis zu 35 Überschreitungstage pro Jahr. Seit 2006 ist diese Marke in Kassel nicht mehr erreicht worden. An der Luftmessstation an der Fünffensterstraße, die wegen ihres hohen Fahrzeugaufkommens als Ort mit dem höchsten Schadstoffrisiko in der Innenstadt gilt, seien noch niemals weniger Feinstaub-Überschreitungstage als im Vorjahr registriert worden, teilte das städtische Klima- und Energiereferat mit. Im Jahresmittel sei etwa die Hälfte der maximal zulässigen Feinstaubmenge von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen worden. Vor allem die Wetterbedingungen im Verlauf der vergangenen zwölf Monate hätten für sauberere Luft gesorgt. Generell gilt das Kasseler Becken als Risikogebiet für Luftschadstoffe.

Bei Stickstoffoxiden hingegen sieht die Entwicklung nicht so günstig aus wie beim Feinstaub: Die Konzentration dieser Atemwegsschadstoffe, die vor allem aus Auspuffrohren kommen, lag 2012 wie in den Jahren zuvor über dem Grenzwert. Ebenfalls 40 Mikrogramm sind hier zulässig, in Kassel lag der Jahresdurchschnitt auf Vorjahresniveau bei 50,8 Mikrogramm. (asz)

Rubriklistenbild: © dpa

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