Städtische Werke legen zehn Prozent zu

Fernwärme wird ab Oktober teurer

Andreas Helbig

Kassel. Die Städtischen Werke erhöhen zum 1. Oktober den Preis für die Versorgung mit Fernwärme. Davon sind 15 000 Haushalte betroffen. Die Preissteigerung um zehn Prozent begründen die Städtischen Werke mit höheren Kosten bei der Erzeugung.

Unter anderem wird Fernwärme im Kraftwerk an der Dennhäuser Straße erzeugt. Als Brennstoffe werden hier Kohle und Gas verwendet. Ein weiterer großer Standort für die Fernwärme ist das Müllheizkraftwerk in Bettenhausen.

Gleichzeitig will der Kasseler Versorger nach Angaben von Werke-Chef Andreas Helbig die Preisformel für die Kosten der Fernwärme verändern. Vorgesehen ist, dass sich der Preis von Fernwärme nicht mehr am Ölmarkt, sondern am Preis für Kraftwerksgas orientiert. Die Kunden aus den Bereichen Industrie, Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen sind darüber informiert worden. Wenn sie der Neuregelung zustimmen, wird diese ebenfalls ab Oktober eingeführt.

Nach Angaben der Städtischen Werke würde ohne diese Neuregelung der Preis für 1000 Kilowattstunden Fernwärme von heute 70,92 Euro nicht auf 78 Euro, sondern auf 85,03 Euro steigen. (tos)

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