Projekt Soziale Stadt

Fest zum Abschluss des Umbaus der Garten- und Hartwigstraße

Straßen wurden erneuert: Im Bereich Gartenstraße/Hartwigstraße, der neu gestaltet wurde, gibt es jetzt mehr Lebensqualität für die Bewohner. Foto: Fischer

Kassel. Für gut eine Million Euro hat die Stadt die Gartenstraße (700.000 Euro) von der Ysenburgstraße bis zum Ostring, die Hartwigstraße (300.000 Euro) von der Sodensternstraße bis zur Gartenstraße grundhaft erneuert und das Umfeld neu gestaltet.

Die Finanzierung erfolgte durch europäische Fördergelder, Anliegerbeiträge und städtische Mittel. Das Projekt war Teil des Konzepts „Soziale Stadt Wesertor“. Jetzt, da die Arbeiten, die 2012 begonnen wurden, abgeschlossen sind, feierten die Anwohner dies mit einem kleinen Fest.

Leitungen und Kanäle wurden saniert, die Einbahnstraßenregelung verbessert, es parkt sich jetzt leichter am Straßenrand. Damit es grüner wird, wurden entlang der Gartenstraße Bäume gepflanzt, Hauseigentümer in beiden Straßen werden ihre Fassaden für Rankgewächse zur Verfügung stellen. Zudem ist die Straßenbeleuchtung ist heller geworden.

Blickfang und Gestaltungselement ist der rote Klinker im Kreuzungsbereich. Auch ein Baum mit umlaufender Bank verleiht dem Herzstück des Wohnquartiers rund um die Gartenstraße einen besonderen Akzent und soll die Lebensqualität erhöhen.

Einladend hergerichtet ist der neu und hell gestaltete Torbogen, durch den es in Richtung Supermarkt geht. An den Seiten zieht das farbige Logo des Stadtteils die Blicke auf sich. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG hatte das Torgebäude für künstlerische Gestaltung freigegeben. In dem ehemaligen Kiosk im Kreuzungsbereich soll im kommenden Frühjahr das Bistro „quartierw“ (W steht für Wesertor) eröffnen.

Die künftige Betreiberin Barbara von Hirschberg-Witzel verteilte an die zahlreich erschienen Gäste des Straßenfestes Lebkuchen.

Hendrik Jordan, ehrenamtlicher Stadtrat, würdigte das Projekt als eines, das, wie andere im Stadtteil, die Entwicklung des gesamten Quartiers Wesertor Stück für Stück voranbringe.

Ortsvorsteher Gerhard Franz dankte Eva Maria Rupp vom Kasseler Planungsamt, die das Projekt engagiert begleitet und mit dem Ortsbeirat immer wieder diskutiert und abgestimmt habe, betonte er. (pom)

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