Kein neuer Zuschauerrekord

Ein Festtag im Auestadion: Fast 15.500 sehen 3:1-Sieg für den KSV Hessen

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Tolle Kulisse im Auestadion: 15.488 Zuschauer kamen am Ostermontag zum Derby.

Mehr als 15.000 Fußball-Fans kamen am Ostermontag nach Kassel ins Auestadion. Ein neuer Rekord wurde es nicht, dennoch sind die Organisatoren zufrieden mit dem Rekordversuch.

Mit dem Rekord hat es nicht ganz geklappt – dafür hätten mehr als 18.313 Zuschauer ins Kasseler Auestadion kommen müssen. Trotzdem: 15.488 Fußball-Fans haben aus dem Hessenliga-Derby zwischen dem KSV Hessen Kassel und dem KSV Baunatal einen wahren Festtag gemacht. Vor dieser Traumkulisse bei strahlendem Sonnenschein feierten die Löwen am Ostermontag nach einer rasanten Begegnung einen 3:1 (1:0)-Sieg gegen den Nachbarn.

Logisch, dass die Initiatoren dieses geplanten Rekordspiels rundum zufrieden waren. „Wir hatten viele Gespräche und mussten viel Überzeugungsarbeit leisten. Dass es dann so eine Kulisse wird, ist sensationell“, sagten Marketingleiter Michael Krannich und Daniel Bettermann, Vorstandsmitglied des KSV Hessen. Die beiden Organisatoren zogen den Hut vor den vielen Helfern. Bernd Bilsing, Baunatals Fußball-Abteilungsleiter, ergänzte: „Wir sind froh und stolz, dass wir bei solch einem Ereignis dabei sein durften.“ Für die gesamte Region sei dieser Nachmittag etwas Besonderes gewesen.

Tausende Fans kamen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spiel. „Wegen des hohen Zuschaueraufkommens haben wir für An- und Abreise vier zusätzliche Bahnen und zwei Busse eingesetzt“, sagte KVG-Verkehrsmeister Oliver Strätz, der vor Ort an der Haltestelle Auestadion die Lage im Blick behielt. Das habe einen reibungslosen Ablauf ermöglicht. „Alles verlief ohne Probleme“, so Strätz.

Im Stadion behielten sechs Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger Flucht- und Rettungswege im Blick. Ein Spiel mit mehr als 6000 Zuschauern sei ein sogenanntes Risikospiel, wie Kai Knierim, stellvertretendes Stadtbrandinspektor, erklärt. Dann seien Feuerwehrkräfte vor Ort Vorschrift. Sollte etwas passieren, sorgen sie für sofortige Erstmaßnahmen im Brandschutz und weisen die nachfolgenden Feuerwehrkräfte ein.

Aus polizeilicher Sicht blieb im Stadion und um das Beinahe-Rekordspiel herum alles friedlich.

Alles zum Spiel sowie Fotos zum Hessenderby

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