Weinberg: Eine Bewohnerin im Krankenhaus, elf alte Menschen evakuiert

Feuer im Seniorenstift

Gerettet: Die 89jährige Bewohnerin des Apartemets, in dem der Band ausbrach, wird von der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht. Elf Mitbewohner des Wohnstifts am Weinberg mussten evakuiert werden. Foto:Koch

Kassel. Großeinsatz der Feuerwehr am Sonntagabend im Kasseler Wohnstift am Weinberg: In einer Wohnung im siebten Stock ein Feuer ausgebrochen. Die 89 Jahre alte Bewohnerin des Apartements musste mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Dem Vernehmen nach geht es ihr gut. Brandursache ist vermutlich ein technischer Defekt eines Toasters. Der Schaden wird auf 20 000 Euro geschätzt.

Die Rauchentwicklung war so stark, dass Bewohner des siebten und achten Stocks des Wohnstifts evakuiert werden mussten. Es handelt sich um insgesamt elf Personen. Ihnen stand am Sonntagabend der Schreck ins Gesicht geschrieben. Die betagten Menschen wurden von der Feuerwehr und anderen Helfern betreut, bekamen znächst einmal Mineralwasser. 20 Feuerwehrleute und weitere zehn Retter waren im Einsatz.

Es war am Sonntagabend zunächst unwahrscheinlich, dass die Senioren schon bald wieder zurück in ihre Wohnungen können, das verqualmt. Dann doch die Entwarnung: Nach Messungen der Feuerwehr im Haus konnten alle Betroffenen wieder zurück in ihre Wohnungen.

Barbara Hakert wohnt unmittelbar neben dem Apartement, in dem das Feuer ausbrach. Die größte Sorge der 92-Jährigen am Sonntagabend: Sie wollte gerade mit ihrer Tochter telefonieren, die von einer Reise zurückgekommen war. Die Tochter wollte sich noch vom Flughafen melden. Barbara Hakert: „Die macht sich jetzt bestimmt Sorgen, wenn sie mich nicht erreicht.“ auch Klaus Hennung (82) erwartete einen wichtigen Anruf, als das Feuer ausbrach. „Jezt liegt mein Handy oben auf dem Tisch, und ich komme nicht mehr ran.“ Er habe erst den Hausalarm gehört, berichtet der Mann, „und dann war auch schon die Feuerwehr da.“

Margot Peiffers Wohnung liegt Richtung Weinberg. „Zuerst habe ich die Signalhörner gehört, dann sah ich die Feuerher und erst dann bemerkte ich den Rauch.“ Sorgen nachen sich die Senioren am Sonntag auch um ihre Mitbewohnerin, die sie kennen und die im Krankenhaus liegt: „Hoffentlich geht es ihr gut.“

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