Jungfernkopf feiert am Wochenende drei Tage Stadtteilfest mit üppigem Programm und Tombola

Feuertänzer auf Kassels Balkon

Festausschuss hofft auf viele Besucher: Stephan Gerbig, Katja Vogel, Thomas Fleck (vorn von links) , Siegfried Göppert (hinten v. l.), Klaus Raabe und Manfred Vogel kleben Plakate mit Klatschmohn, der typisch für den Jungfernkopf ist. Foto:  Dilling

Jungfernkopf. Vor 30 Jahren wurde der Jungfernkopf als 22. Stadtteil Kassels aus der Taufe gehoben. Das war auch der Startschuss zu einer Tradition, die bis heute sein Markenzeichen ist: Dort nehmen die Bürger die Dinge mit großem Engagement selbst in die Hand, wenn es gilt, den Stadtteil voranzubringen. Und auch vom Feiern versteht man auf dem „Balkon Kassels“ etwas.

Am kommenden Wochenende werden das die Jungfernköpfer mit ihrem 15. Stadtteilfest wieder beweisen. Die Arbeitsgemeinschaft der Vereine und Verbände (Arge) präsentiert von Freitag bis Sonntag, 12. bis 14. August, ein Programm mit viel Live-Musik, Feuertanz, Stimmenimitator, einer Tombola, vielen süßen und herzhaften Leckerein und jeder Menge Geselligkeit.

Das 20-köpfige Organisationsteam um den Arge-Vorsitzenden Stephan Gerbig rechnet an den drei Tagen mit 2000 Besuchern in und um das Zelt am Festplatz an der Schule (Wegmannstraße). Rund 3000 Festschriften haben die Arge-Mitglieder an die Haushalte verteilt. Mit dem Fest wolle man auch die vielen Neubürger ansprechen, sagt Gerbig und fügt hinzu: „Wir sind ein aufstrebender Stadtteil.“

Zum Auftakt des Fests, das am Freitag, 12. August, um 19.30 Uhr von Stephan Gerbig im Festzelt eröffnet wird, steht Live-Musik mit der Band „Franklin D.“ auf dem Programm, deren Mitglieder sich ihre ersten Sporen vor vielen Jahren bei Auftritten am Jungfernkopf verdient haben. Die Tanzschule „Body & Soul“ wird mit ihren Auftritten etwas für Auge und Ohr bieten.

Am Samstag, 13. August, stehen zunächst die Kinder im Mittelpunkt. Ab 12 Uhr gibt der Zirkus Rambazotti zum Abschluss der Ferienspiele auf dem Schulhof der Grundschule eine Vorstellung. Um 14 Uhr öffnet der Festplatz. Der Sportschützenverein lädt dort zum Volksschießen ein. Um 14.30 Uhr startet ein Unterhaltungsprogramm für die älteren Jungfernköpfer. Dabei treten der Musikzug Vellmar und die Siebenbürgische Jugendtanzgruppe auf. Auch der neue Stadtteiltreff stellt sich vor.

Am Abend (nach 19 Uhr) spielt die Fantasy-Event-Band und die Akteure der Tangotanzschule Kassel zeigen ihr Können. Stimmenimitator Gerhard Teuber wird die Lachmuskeln strapazieren.

Am Sonntag, 14. August, sind alle Bürger um 11 Uhr zum ökumenischen Gottesdienst eingeladen. Anschließend, ab 12 Uhr, gibt es einen Frühschoppen mit der Blues-Band Chicago Line, einen Empfang für die Neubürger und ein Eintopfessen.

Ab 19 Uhr sind die Besucher zum Jungfernkopf-Live-Abend eingeladen, bei dem die Band Slapstick, die Turnergruppe „Pietät“, die Kasseler Stadtgarde und die „Fünf Tenöre“ für Unterhaltung sorgen. Feuertänzer Jörg Arend wird atemberaubende Bilder aus Flammen bieten. (pdi)

Vorverkauf von Dauerkarten für 10 Euro (Familienkarte 20 Euro) in der Gaststätte Laubenpieper, Frasenweg, und bei den Mitgliedern der Arge (Reservierung: stadtteilfest@jungfernkopf.de). Dauerkarte an der Abendkasse: 12 Euro.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.