Ehemaliger Betreiber kurz vor Insolvenz

Fitness in der alten Kegelarena

Kassel. Nachdem das Fitnessstudio Balance aus der Kurfürstengalerie ins Tanz- und Kegelzentrum umgezogen ist, tut sich am neuen Standort etwas: Es wird entrümpelt, die ersten Sportgeräte stehen bereits.

Die Kegelbahnen des Kasseler Kegelvereins bleiben aber erhalten, auch der Tanzsportklub Rot-Weiss Kassel behält seine Räume im Dachgeschoss des Hauses.

Denn das Gebäude ist in eine Eigentumsgemeinschaft aufgeteilt. Der obere Teil gehört den Tänzern, der untere mittlerweile Jürgen Beute, dem Betreiber des Balance-Studios. Er hat das Untergeschoss von Claus Hesemeier, dem ehemaligen Betreiber der Kegel- und Bowlingarena, gekauft. Hesemeier steht laut eigener Aussage kurz vor der privaten und betrieblichen Insolvenz.

Die Tänzer planen inzwischen einen Ausbau im Dachgeschoss. Angrenzend an den großen Saal sollen Toiletten und Umkleiden entstehen. Momentan gibt es die nur im unteren Teil des Gebäudes. Der Rot-Weiss-Klub hat sich allerdings ein Nutzungsrecht für die Anlagen im Grundbuch gesichert.

Komplizierter ist die Frage der laufenden Gebäudekosten. Laut Burkhard Wagener, Schriftführer des Tanzklubs, wollen Versicherungen gut 10 000 Euro von dem Verein. Beiträge, die Claus Hesemeier nicht bezahlt haben soll. „Wegen der Eigentumsgemeinschaft wenden sich die Versicherungen nun an uns“, berichtet Wagener.

Claus Hesemeier sagt, sein Steuerprüfer werde sich mit dem Thema befassen. Für die Kosten, die seit dem 1. Juli anfallen, fühlt sich Jürgen Beute verantwortlich: „Die wirtschaftliche Zuständigkeit liegt seit Juli bei mir.“ (jal)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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