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Zirkus Flic Flac: Trampolin-Springer sind beliebteste Artisten

Kassel. Dass sie hoch hinauskommen, haben sie jeden Abend im Flic-Flac-Zelt bewiesen. Aber auch in der Gunst des Publikums stehen die Catwall-Acrobats ganz oben.

Die Trampolin-Springer aus Kanada gingen am Sonntagabend als Sieger des Festivals der Artisten hervor. Den zweiten Platz belegten Adam und Anton, die mit ihrer starken Akrobatik den Preis im Wortsinn Hand in Hand erarbeiteten.

Auf Platz drei wählten die Zuschauer das Rigolo-Theater und seine Balance-Nummer mit Palm-Ästen. (rud)

55.000 sahen die Artisten

Flic-Flac-Zelt war überwiegend ausverkauft - Sechs Gruppen bis zum Schluss im Rennen

Von Katja Rudolph

Kassel. Spannung bis zum Schluss: Beim Festival der Artisten gab es dieses Mal ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Finale. Am Sonntag gaben die letzten zehn Zuschauerstimmen den Ausschlag: Auf Platz 1 kletterten damit endgültig die Catwall-Acrobats. Neben der Gunst des Publikums ergatterten die kanadischen Trampolin-Artisten, die in der Manege die Wände hochgingen, 15 000 Euro und die neu gestaltete Flic-Flac-Trophäe.

Die Truppe war auch mit einer zweiten Nummer im Programm vertreten, bei der sich die sprunghaften Artisten auf dem Schleuderbrett in die Luft katapultieren ließen, um dort Saltos zu drehen. Rennen um Platz drei Auf den zweiten Platz (10 000 Euro) wurden die Kraftprotze Adam und Anton mit ihrer Hand-auf-Hand-Balance gewählt. Ein Balance-Akt, bei dem allerdings in der Ruhe die Kraft liegt, landete auch auf Platz drei (5000 Euro): Die im Wechsel auftretenden Solo-Künstler Mädir Eugster und Mioyko Shida hatten in den Vorstellungen eine schwebende Skulptur aus Palmästen zusammengelegt.

Bis zuletzt waren noch drei weitere Anwärter für den dritten Platz im Rennen gewesen: Für den jungen Kasseler Diabolo-Jongleur Phil Os, den Gummi-Mann Robert Muraine, der seinen Körper in die unmöglichsten Posen verbog und den Clown Andrej Jigalov reichten am Ende die Stimmen nicht aus, um einen der begehrten Preise zu ergattern. Beim Artisten-Festival, bestimmt das Publikum, wer der Beste ist. Nach jeder Show wurden zehn Mützen in die Zuschauerreihen geworfen, wer eine fing, durfte seinen Favoriten wählen.

Nach dem Finale im Flic-Flac-Zelt auf dem Friedrichsplatz überreichten gestern Abend Bürgermeister Jürgen Kaiser und Kassel-Marketing-Chefin Angelika Hüppe zusammen mit den Vertretern der drei Sponsoren Autohaus Glinicke (1. Platz), Kasseler Sparkasse (2.Paltz) und der Bose GmbH (3. Platz) die Trophäen. Ein Erfolg war auch wieder das Festival selbst: Fast alle der 43 Vorstellungen waren nach Angaben von Flic-Flac-Sprecherin Meike Schütte ausverkauft. Insgesamt kamen mehr als 55 000 Besucher.

„Wir sind sehr zufrieden.“ Dass man unterhalb der Vorjahreszahl von knapp 60 000 Besuchern blieb, liege daran, dass diesmal etwas mehr Platz für die Manege nötig war und es im Zelt deshalb weniger Stühle gab, erklärt Schütte. Jetzt packt das Flic-Flac-Team sein gelb-schwarzes Zelt wieder ein. Bis zum Ende der Woche wird der Abbau dauern, schätzt Meike Schütte. Doch nach dem Festival ist vor dem Festival: Für die kommende Saison liegen Flic-Flac-Direktor Benno Kastein und seiner Tochter Larissa, die das Festival leitet, schon Bewerbungen von Artisten vor. Zur fünften Auflage sollen besonders ausgefallene und spektakuläre Darbietungen ins Programm aufgenommen werden, kündigt der Zirkuschef an.

Zirkus Flic Flac: Bilder von der Generalprobe

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