Tosender Applaus für zauberhafte Hexen

Flic-Flac-Premiere: Kasseler Publikum feiert exzellente Artisten und Magier - Wie machen die das nur?

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Fahrradfahren nur mit Ober- oder nur mit Unterkörper. Wie machen die das nur? Die Bühnenillusion von „Magus Utopia“ ist der Höhepunkt des Festivals der Artisten.

Das elfte Festival der Artisten des Zirkus Flic Flac begeisterte mit seiner Premiere. Die 46 Künstler mit ihren sensationellen Darbietungen sind noch bis zum 12. Januar zu sehen.

  • Das elfte Festival der Artisten des Zirkus Flic Flac feierte in Kassel Premiere.
  • Von sinnlich bis unglaublich - die Artisten begeistern und verblüffen das Publikum. 
  • Das Festival der Artisten gastiert noch bis zum 12. Januar 2019 in Kassel.

Möge dieser Albtraum niemals enden: Das haben sich wohl die meisten der rund 1300 Zuschauer gedacht, die am Mittwochabend die grandiose Bühnen-illusion von „Magus Utopia“ bei der Premiere des elften Festivals der Artisten im schwarz-gelben Flic-Flac-Zelt auf demFriedrichsplatz gesehen haben.

Ein Mann legt sich im Pyjama ins Bett, zieht die Decke über den Kopf. Nur wenige Sekunden später kommt eine furchteinflößende Hexe unter der Decke hervor. Der Mann ist verschwunden.

Wahnsinniger Auftritt: Wie machen die das nur?

Fake oder artistisches Können? Das ist die Frage, die Alfonse Coconut dem Publikum beantwortet.

Besser gesagt: Er ist in seinem persönlichen Albtraum aufgewacht. Dort fahren Frauenoberkörper und -unterkörper getrennt Fahrrad, Menschen verschwinden aus geschlossenen Kugeln und entfesseln sich binnen Sekunden. Wie machen die das nur? 

Ein wahnsinniger Auftritt, den Marcel Kalisvaart und Aquila Junior aus den Niederlanden, die die Firma „Magus Utopia“ gegründet haben, in der Manege von Flic Flac zeigen. Solch eine Illusion ist neu beim Festival der Artisten. Sicher gehören „Magus Utopia“, die auch schon für ihre Bühnenillusion als Weltmeister der Magie ausgezeichnet worden ist, zu den Favoriten des diesjährigen Festivals.

Festival der Artisten mit unterhaltsamem, spannendem, ästhetischem und hochkarätigem Programm

Tosenden Applaus gab es vom begeisterten Premierenpublikum aber auch für die übrigen Artisten und ihre exzellenten Darbietungen. Auch wenn das elfte Festival nicht so rasant und laut ausfällt wie jenes im Vorjahr, wo Motorradnummern und Todesrad für Adrenalinschübe unter den Zuschauern sorgten, so bieten die Artisten in diesem Jahr ein überaus unterhaltsames, spannendes, ästhetisches und hochkarätiges Programm mit einer super Licht- und Lasershow.

Als sinnlich, sexy, kraftvoll, abenteuerlich, spritzig, witzig, einfach als unglaublich können die verschiedenen Acts beschrieben werden. Eine Eigenschaft, die für die Artisten lebensnotwendig ist, ist das blinde Vertrauen in ihre Partner in der Manege.

Festival der Artisten - Sinnlich, sexy und äußerst beeindruckend

Ob nun bei der Gruppe „Tufyaev“ aus Russland, die zigfache Salti auf russischen Barren macht oder bei dem Duo „To be Free“, wo Mann und Frau unglaubliche Kunstwerke zeigen, während sie nur an einem Seil hängen.

Absolutes Vertrauen: Yuliya Shauchenka und Valentin Shevchenko (To be Free) verlassen sich aufeinander.

Was man zu Hause lieber nicht für akrobatische Übungen als Paar unter der Dusche machen sollte, das zeigt das „Duo Ice“. Das sind Sinnlichkeit und Kraft pur unter der Brause – Pardon: in der Manege.

Was für Kraft in Frauen steckt, das zeigt auch in eindringlicher Weise Lisanna Paloma aus Las Vegas, die durch Klettern und Drehen an einem Vertikalseil eine beeindruckende Performance bietet.

Gummimann in der Manege - da kann das Zuschauen schon mal wehtun

„Wahnsinn“, „super“, „alter Schwede“, „Ohhh“ oder „Das gibts doch gar nicht“ lauteten die Kommentare aus dem Publikum. Unglaublich ist zum Beispiel Juma aus Sansibar, der sich selbst als „Gummimann“ bezeichnet. Er biegt und dreht seinen Körper, als würde dieser nicht aus Haut und Knochen, sondern aus Marshmallows bestehen. Das Zuschauen tut zwar manchmal weh, macht aber auch riesengroßen Spaß.

Flic-Flac-Manege: Artisten verströmen Lebensfreude

Sollte man gesehen haben: Die Ruban-Truppe liefert mit einem doppelten Schleuderbrett eine fantastische Performance.

Lebensfreude pur vermittelt der Auftritt der elf Artisten der Ruban-Truppe, die mit einem doppelten Schleuderbrett, Stelzen, Hochstühlen, unglaublich vielen furchtlosen Salti, Sprüngen, Pirouetten und Flic Flacs das Publikum zum Staunen, Mitfiebern und Applaudieren bringen. Eine herausragende Leistung, die man nicht verpassen sollte.

Auch die beiden Comedy-Acts von Alfonse Coconut und Barto haben die hohen Ansprüche des Kasseler Flic-Flac-Publikums erfüllt. Die beiden Clowns bringen Alt und Jung nicht nur zum Lachen, sondern zeigen auch, welche akrobatische Fähigkeiten Komiker haben können. Wenn Barto aus Belgien sich mit seinem gesamten Körper durch einen Kleiderbügel zwängt, dann macht er fast „Gummimann“ Juma Konkurrenz. Beinahe jedenfalls.

Flic-Flac-Premiere: Ein paar Plätze blieben leer - ein Buchungsfehler

Einziger Wermutstropfen bei der Premiere: Obwohl es hieß, dass die Show ausverkauft ist und Menschen an der Abendkasse deshalb abgewiesen wurden, waren rund 50 Plätze in einem Block leer. Es habe einen Buchungsfehler im Kassensystem gegeben, sagt Flic-Flac-Manager Martin Krockauer. Er hoffe, dass dies bei den weiteren Vorstellungen nicht passiere.

Das zehnte Festival der Artisten war im Januar 2019 mit einem Rekord zu Ende gegangen: 64.000 Besucher hatten sich von den Artisten verblüffen und begeistern lassen. Die Artisten für das elfte Festival sind bereits einige Tage vor der Premiere angereist - und waren begeistert vom Kasseler Weihnachtsmarkt.

Flic-Flac-Premiere auf dem Friedrichsplatz in Kassel

Flic-Flac-Premiere auf dem Friedrichsplatz in Kassel
 © Andreas Fischer
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Service: Der Zirkus Flic Flac gastiert bis 12. Januar 2020 in Kassel. Karten kosten zwischen 24 und 54 Euro und sind beim HNA-Kartenservice, Kurfürsten Galerie, Mauerstr. 11, Montag bis Freitag 9 - 18 Uhr, Samstag 9 - 16 Uhr. Tel. 05 61/203 204, erhältlich. HNA-kartenservice.de

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