Bislang zählte das Festival 47.000 Besucher

Flic Flac zeigt 2018 eine Show der besten Künstler in Kassel

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Siegten mit ihrer Schleuderbrett-Akrobatik: Für ihre waghalsigen Salti, Schrauben und Drehungen sind am Sonntagabend die Artisten der Troupe Popov mit dem ersten Publikumspreis ausgezeichnet worden.

Kassel. Das Festival läuft noch, schon ist das nächste Gastspiel in der Stadt fest zugesagt: Der Zirkus Flic Flac kommt Ende des Jahres 2018 wieder nach Kassel und kündigt dafür jetzt bereits eine ganz besondere Show an.

Bei der dann zehnten Auflage des Festivals der Artisten in Kassel soll eine Auswahl der besten Künstler präsentiert werden, die in den vergangenen neun Veranstaltungsjahren im Zelt auf dem Friedrichsplatz zu sehen und jeweils als Publikumssieger (Plätze 1 bis 3) ausgezeichnet worden waren. Eine Show der Besten für Kassel, betont der Flic-Flac-Sprecher Rudi Bauer zu den Planungen für das kommende Weihnachtsgastspiel.

Mit der Resonanz auf die noch bis nächsten Sonntag, 14. Januar, laufende Weihnachtsshow 2017 zeigt sich Flic Flac sehr zufrieden. Bis zum Sonntag zählte der Zirkus nach eigenen Angaben rund 47.000 Besucher an den 19 Spieltagen in Kassel. Das sind zwar deutlich weniger als beim letzten Festival, als der Rekord von 62.000 Besuchern erreicht worden war. Mit 25 Spieltagen seien es da aber auch deutlich mehr gewesen, die in die Bilanz einflossen, erklärt Bauer.

Übrigens: Auch wir haben uns mal im Zirkus versucht. Unser Kollege Max Bülau hat sich als Artist beim Flic Flac ins Zeug gelegt. Hier lesen Sie den kompletten Artikel zum Selbstversuch im Flic Flac.

Gurt-Artistik: Platz 3 ging an das Duo Flash of Splash.

Vorzeitige Bilanz

Für das Weihnachtsfestival in Kassel hat Flic Flac am Sonntag ein vorzeitiges Fazit gezogen. Hintergrund: Die Gorgeous Girls (Peking National Troupe) mit ihrer Diabolo-Show können wegen anderer Auftrittstermine nicht länger dabei sein. Das Gastspiel im schwarz-gelben Zelt wird dafür eine Woche lang mit drei neuen Programmpunkten fortgesetzt (siehe den Bericht unten).

Ausgezählt wurden deshalb schon nach der Vorstellung am Sonntagnachmittag die Stimmen für die Publikumssieger. Nach einem tagelangen „Kopf-an-Kopf-Rennen“, so berichtet Rudi Bauer, habe sich schließlich die Troupe Popov mit ihrer Schleuderbrett-Akrobatik durchgesetzt. Mit ihren Salti, Schrauben und Drehungen holten sich die Artisten den mit 15.000 Euro dotierten ersten Publikumspreis.

Hubertus Wawra alias „The Master of Hellfire“ kam mit seiner Feuershow auf den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Platz. Den dritten Publikumspreis (5000 Euro) gewann das Strapaten-Duo Flash of Splash für die waghalsigen Flugpassagen an freihängenden Gurtschlaufen. Die Preise wurden am Sonntagabend im Zelt von Vertretern der Sponsoren Reservix, Autohaus Glinicke und HNA an die drei Publikumssieger übergeben.

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