Gemeinsame Fahrten sparen Geld und Schadstoffe

Uni Kassel bietet nun eigenes Mitfahrnetz

Allein fahren ist teuer und langweilig: Die Studentinnen Katharina Menzel (links) und Lena Vogel gehören zu den Nutzern des Mitfahrnetzwerks Flinc der Uni. Foto: Zgoll

Kassel. Wer Freitag nach der letzten Vorlesung in Kassel eine günstige Mitfahrgelegenheit zum Wochenendbesuch bei der Freundin in Berlin oder der Familie in Ostfriesland sucht, muss nicht mehr bundesweite Mitfahrzentralen nach dem passenden Angebot durchwühlen:

Ab sofort hat die Uni Kassel ihr eigenes Mitfahrnetzwerk. Wochenend-Heimfahrer und Pendler, die an der Uni Kassel arbeiten oder studieren, können sich dort gezielt zu gemeinsamen Fahrten verabreden.

Die Hochschule hat auf Initiative des Fachgebiets Verkehrsplanung und Verkehrssystem bei der Mitfahrplattform „Flinc“ im Internet eine eigene Uni-Kassel-Gruppe eingerichtet. Innerhalb weniger Tage haben sich schon 200 Mitglieder angemeldet und freie Plätze im eigenen Auto angeboten oder Mitfahrten angefragt.

„Je größer die Uni-Gruppe und damit Angebot und Nachfrage werden, desto besser funktioniert das Mitfahrnetzwerk“, sagt Prof. Carsten Sommer, Leiter des Fachgebiets. Ein Vorteil von Uni-Flinc gegenüber anderen Mitfahrbörsen sei das Vertrauensnetzwerk, das dabei entstehe. „Man fährt nicht mit wildfremden Menschen, sondern mit Uni-Mitarbeitern oder Studierenden“, erläutert Sommer. Für die Gruppe registrieren können sich alle Hochschulangehörigen mit Uni-Mailadresse und dann mit allen anderen Nutzern auf der Plattform kommunizieren.

Fahrer und Mitfahrer können sich per Knopfdruck direkt anfragen und werden sofort per E-Mail oder SMS informiert. Smartphone-Nutzer können Fahrten zudem unkompliziert über eine extra entwickelte Flinc-App organisieren. Diese kann mit modernen Navis gekoppelt werden, sodass der Treffpunkt übertragen und leicht gefunden werden kann.

Auf den Internetseiten von Flinc können die Nutzer außerdem sehen, dass sie durch die geteilten Spritkosten nicht nur dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes tun, sondern auch der Umwelt. Dort wird angezeigt, wie viel klimaschädliches CO2 pro Fahrt gespart wird. (rud) Archivfoto: Rudolph

www.uni-kassel.de/go/flinc

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.