18 Flüchtlinge in Kassel ohne Papiere aufgegriffen

Kassel. Die Bundespolizei hat am Donnerstag im Bahnhof Wilhelmshöhe 18 Flüchtlinge aufgegriffen, die überwiegend aus dem Sudan stammen.

Darunter waren auch ein Baby und ein drei Jahre altes Kleinkind.

Die Gruppe war im ICE aus München Richtung Norden unterwegs, berichtet Bundespolizeisprecher Klaus Arend. Alle reisten ohne die erforderlichen Aufenthaltsdokumente, teilweise auch ohne Fahrscheine. Einige seien nach eigenen Angaben von Schleusern nach Europa gebracht worden.

Strafverfahren eingeleitet

Die Bundespolizei hat gegen die Betroffenen Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise eingeleitet. Im Fokus der Ermittlungen stehen laut Arend aber vordringlich die Schleuser, „die aus dem Elend der Flüchtlinge Profit schlagen und mitunter die Gefahr des Todes für den Flüchtling in Kauf nehmen“.

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