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A7-Anbindung für Flughafen Calden: Bürgermeister Dinges für Nordspange

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Calden. Caldens Bürgermeister Andreas Dinges hat die Äußerungen von Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch begrüßt, den Flugplatz Kassel-Calden besser an die A 7 anzubinden.

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Im Gespräch mit unserer Zeitung hatte der 66-jährige FDP-Politiker erklärt, dass er einen zusätzlichen Autobahnanschluss deshalb nicht ausschließe. Während in Kassel diese so genannte Nordspange nicht auf große Gegenliebe stößt, bezeichnet es Dinges als notwendig den größeren Flugplatz an die Autobahn anzubinden. Das nütze, so seine Überzeugung, nicht nur der Gemeinde Calden und dem Flughafen, sondern der gesamten Region. Auch die Stadt Kassel würde seiner Meinung nach davon langfristig profitieren.

In Kassel freilich gibt es Widerstände gegen die Nordspange. Anwohner fürchten Lärm und Abgase. Die Stadt hatte sich deshalb in der Vergangenheit gegen die Nordspange ausgesprochen.

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Andreas Dinges © HNA

Dinges sieht dies anders. Auf Dauer komme eine Großstadt nicht ohne Ortsumfahrung aus. Kassel und auch die Gemeinde Fuldatal sollten deshalb umdenken. Das richtige Gremium dafür sei der Zweckverband Raum Kassel. Dort könne die Region zu einer einheitlichen Meinung kommen und die Streckenführung diskutieren.

Dass Posch, der die Nordspange vor gut einem Jahr mit einer Erklärung für begraben erklärt hatte, jetzt erneut für eine bessere Anbindung Caldens plädiere, sei gut, meint Dinges. Vermutlich sei damals einfach kein Geld vorhanden gewesen um das wichtige Projekt voranzutreiben, mutmaßt der Caldener Verwaltungschef. Und: „Alleine unsere Umgehung kostet ja über 30 Millionen.“

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