Flughafen Calden: Bauarbeiten auf Hochtouren - Startbahn nimmt Formen an

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Die neue Startbahn nimmt Konturen an: Aus der Luft sieht man, wie Teile der künftigen Bahn (rechts) mit Kalkschotter unterfüttert wird, um den Baugrund tragfähig zu machen. Links Calden, im Hintergrund der alte Flughafen.

Calden. Nachdem die Europäische Union endgültig den Ausbau des Flughafens Kassel-Calden abgesegnet hat, laufen jetzt die Bauarbeiten mit Hochtouren an. Aus der Luft ist bereits gut zu sehen, wie die neue Startbahn des Flughafens Formen annimmt.

Im Herbst sollen dann die Hochbauten für Terminal, Tower und das Feuerwehrgebäude beginnen. Der Flughafen soll im Frühjahr 2013 den Betrieb aufnehmen. Er soll 225 Millionen Euro kosten.

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Trotz des eigentlich schlechten Bauwetters wurde bereits in den verangenen Tagen eine so genannte Kalkschotter-Tragschicht für die neue Startbahn gebaut. Sie dient dazu, den Boden - also den Baugrund - zu stabilisieren, damit später die Startbahn die tonnenschweren Flugzeuge auch aushalten kann. Diese Tragschicht aus Schotter ist rund 1800 Meter lang - die gesamte neue Startbahn wird eine Länge von 2500 Metern haben.

Das ansonsten schlechte Bauwetter war für diese Arbeiten ideal, sagt Projektleiter Dr. Bernd Riss: „Auf einen leicht gefrorenen Boden kann man den Kalkschotter besonders gut auftragen.“ Auch der Bauzaun rund um die riesige Baustelle ist inwischen fertig. Im Februar/März beginnen dann die eigentlichen Erdarbeiten.

Fotos: Flughafen im Wandel

Flughafen im Wandel: Kassel-Calden

Sie werden von Entwässerungsarbeiten begleitet. Auffangbecken für das Wasser im Boden werden entstehen, dazu wird dann die eigentlichen Baustelle eingerichtet.

Im Herbst wird man dann richtig was zu sehen bekommen: Die Arbeiten für die Hochbauten des Flughafens werden beginnen. Die großen Gebäude sollen dabei parallel wachsen - Tower, Terminal und das Gebäude für die Feuerwehr sollen zeitgleich begonnen werden.

Für die Planung der Gebäude wurden von der Flughafen GmbH Kassel-Calden heimische Firmen beauftragt: Die Generalplanung liegt in den Händen der Kasseler RSE Planungsgesellschaft und Bieling Architekten. (tho)

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