Flughafen Kassel-Calden: Niemand will Anteile - Ministerium: Keine Frist

Calden/Wiesbaden. Niemand hat offensichtlich Interesse, sich am Flughafen Kassel-Calden zu beteiligen. Die Frist, bis zu der sich potenzielle Bewerber hätten schriftlich melden müssen, lief am Montagabend ab.

Bis dahin hatte sich aber keiner gemeldet.

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Wie berichtet, suchen die Gesellschafter des Flughafens (Land Hessen, Stadt und Landkreis Kassel, Gemeinde Calden) private Interessenten, die möglicherweise den Flughafen mit betreiben könnten.

Ziel war es, so Hessens Finanzminister Thomas Schäfer, Kassel-Calden "noch etwas breiter aufzustellen". Von einer Pleite will das Finanzministerium dennoch nicht sprechen. Es gebe nach wie vor Interessenten, beteuert man heute. Für diese sei allerdings die Frist, ein schriftliches Angebot zu machen, offensichtlich zu kurz gewesen. Man benötige, so hätten die Interessenten deutlich gemacht, noch mehr Zeit, um ein schriftliches Angebot abzugeben. Um wie viele Interessenten es sich handelt und um wen, wollte das Finanzministerium nicht sagen. "Es sind natürlich keine Massen", hieß es lediglich.

Panorama:

Infopoint & Modell des Flughafens Kassel-Calden

Mögliche Flughafenbetreiber könnten sich nach wie vor melden. Es gebe nun keine zeitliche Frist mehr. Mit neuen möglichen Partnern, die bereits ein Interesse bekundet hätten, führe man jetzt Gespräche. Zum möglichen Engagement der chinesischen Fluglinie Hainan hieß es, es gebe nichts Neues. (tho)

Fotos: Die Baustelle: Flughafen Kassel-Calden

Die Baustelle: Flughafen Kassel-Calden

Video aus dem Archiv: Spatenstich für Flughafen

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