Keine Rückstufung zum Landeplatz

Flughafen: Schwarze Stellen im Airport-Bericht: Die wichtigsten Antworten zum Kassel Airport

Calden. Der Untersuchungsbericht zum Kassel Airport hat ergeben, dass eine Rückstufung zum Landeplatz für die Anteilseigner kein Thema mehr ist. Die wichtigsten Antworten.

Wir klären drei wichtige Fragen zu dem am Donnerstag in Wiesbaden und Calden vorgestellten Bericht.

Wie unabhängig kann ein Gutachten sein, dass vom Land Hessen in Auftrag gegeben wird?

Das wird sich vermutlich niemals endgültig überprüfen lassen. Oder wie Finanzminister Dr. Thomas Schäfer sagt: „Außer der Anrufung des Heiligen Stuhls weiß ich nicht, was wir noch als Neutralitätsbekenntnis hätten machen sollen.“ Es sei ganz bewusst zunächst eine externe Kanzlei mit der Untersuchung beauftragt worden. Das Ergebnis hat dann der Düsseldorfer Wirtschaftsprüfer Deloitte unter die Lupe genommen und festgestellt, dass alle Rechnungen richtig und nachvollziehbar seien.

Warum gibt es neben einer nicht-vertraulichen auch eine vertrauliche Version des Untersuchungsberichts zum Airport?

An zwei Stellen sind Informationen im öffentlich zugänglich gemachten Bericht geschwärzt. Dabei geht es einmal um Informationen zur Kostensenkung im Bereich Sicherheit, die nicht jedem zugänglich gemacht werden sollen. Hinzu kommt eine halbe Seite mit konkreten Geschäftsplänen im fortgeschrittenen Stadium. Weil schon Gespräche mit möglichen neuen Partnern geführt werden und „diese Dinge so attraktiv sind, dass auch andere Flughäfen diese Ideen ganz interessant finden könnten“, muss hier laut Gutachter Professor Hans-Georg Kamann das Geschäftsgeheimnis gewahrt werden.

Wo kann man das Ergebnis der Untersuchung nachlesen?

Der Bericht steht in der nicht-vertraulichen Fassung zum Herunterladen auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums als PDF-Datei bereit. Hier gibt es den Bericht zum Download.

Lesen Sie auch: 

- So reagieren Anteilseigner und Parteien auf den Untersuchungsbericht

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