Flughafen Kassel-Calden

Kommentar zur Personalie Muller: "Neustart wagen"

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Calden. Offiziell gibt es keine Bestätigung, dass nach einem Nachfolger für die Chefin des Flughafens Kassel-Calden, Maria Anna Muller, gesucht wird. Doch alles deutet auf eine baldige Ablösung hin. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur José Pinto:

Soviel vorweg: Dass der Flughafen Kassel-Calden gebaut wurde, liegt nicht in der Verantwortung der heutigen Chefin. Vor allem die Politik in Nordhessen, aber auch die in Wiesbaden wollten den Airport um jeden Preis.

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Die Geschäftsführerin kam erst, als er fast fertig war. Nun ist er da, und die Verantwortlichen müssen das Beste aus ihm machen. Ob das allerdings mit der jetzigen Chefin gelingt, ist zweifelhaft. Ihre Karriere in Nordhessen ist eine Serie von Pleiten, Pech und Pannen: vollmundig angekündigte Airlines und Veranstalter, von denen wir zuvor nie gehört haben und die dann doch nicht kamen, umgeleitete Flüge zum Ärger der Passagiere, fußkranke Gesellschaften, die Verträge und Absprachen nicht einhielten.

Und nun: Kassel-Calden muss nach dieser Bruchlandung personell einen Neustart wagen. Der wird angesichts des entstandenen Imageschadens alles andere als leicht. Die Entwicklung des Airports ist eine langfristige und schwierige Aufgabe. Je eher damit begonnen wird, desto besser. Worauf Minister Schäfer wartet, wissen die Götter. jop@hna.de

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