Kassel-Calden sollte "Roland-Koch-Verkehrslandeplatz" heißen

Umbenennung Flughafen: Antrag der Linken abgelehnt

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Ein Eil-Antrag zur Umbenennung des Flughafens Kassel-Calden der Linken-Fraktion hat am Mittwoch im Hessischen Landtag für Diskussionen gesorgt.

Wiesbaden. Ein Eil-Antrag zur Umbenennung des Flughafens Kassel-Calden der Linken-Fraktion hat am Mittwoch im Hessischen Landtag für Diskussionen gesorgt.

In dem Antrag hieß es, dass man den Regionalflughafen Kassel-Calden in  „Roland-Koch-Verkehrslandeplatz“ umbenennen wolle.

Der Vorstoß wurde erwartungsgemäß von der schwarz-grünen Regierung und Stimmen der SPD sowie FDP mehrheitlich abgelehnt.

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Den Antrag hatte die Linken-Fraktionschefin Janine Wissler damit begründet, dass der ehemalige Regierungschef der Union maßgeblich dafür verantwortlich sei, dass das Land dauerhaft Millionenbeträge für den Flughafen in Nordhessen aufbringen müsse. Der von Anfang an unsinnige Regionalflughafen sollte deshalb zu einem Verkehrslandeplatz zurückgebaut werden.

SPD und FDP äußerten Kritik an dem Linken-Vorstoß: „Das Thema Kassel-Calden ist viel zu ernst, als es mit überflüssigen Namensdebatten ins Lächerliche zu ziehen“, sagte Timon Gremmels, Vize-Fraktionsvorsitzende der SPD.

Statt über Namensvorschläge zu diskutieren sollte alles daran gesetzt werden, den schwarz-grünen Vorstoß zur Herabstufung zu einem Verkehrslandeplatz zu verhindern, sagte Gremmels. Man halte die ganze Debatte um die Herabstufung für grob geschäftsschädigend, sagte der FDP-Vorsitzende Florian Rentsch. Das Problem hierbei sei dabei nicht einmal der „zotige“ Antrag der Linken, teilte Rentsch mit.

Der Antrag der Linken steht unter anderem im Kontext von geringer ausfallenden Passagierzahlen. Vor einigen Tagen hatten die Flughafenverantwortlichen die Fluggastprognose von bisher für das Jahr 2020 erwartete 640.000 Passagiere auf 497.000 Fluggäste im Jahr 2020 nach unten korrigiert. (mho)

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