Kommentar zum Flughafen Calden: Mehrkosten sind Futter für die Gegner

Der Flughafen Calden wartet in jüngster Zeit wahrlich nicht mit guten Nachrichten auf. Private Interessenten für eine Anteilseignerschaft gibt es nicht. Zumindest meldeten sich keine bis zum Ende des Ausschreibungsverfahrens.

Nun muss die Landesregierung kleinlaut eingestehen, dass die Kosten nochmals nach oben schnellen werden.

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Immerhin um satte 25 Millionen Euro. Erinnern wir uns: Die ursprüngliche Kostenschätzung ging einmal von 150 Millionen Euro aus. Das liefert Futter für Flughafen-Gegner. Und was heißt das? Den Flughafenbau einstellen? Jeder weiß, dass dies illusorisch ist. Der Flughafen wird kommen, die Mehrkosten trägt der Steuerzahler. Bitter aber wahr.

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Jedoch bietet ein Regionalflughafen Calden auch die Chance, der Region weitere Impulse zu verleihen. Zwar brauchen wir uns nicht mehr hinter Rhein-Main zu verstecken, doch sind positive Signale für die Zukunft unerlässlich. Gerade die Jugend wartet darauf. Ein Flughafen kann solche Signale liefern - gerade in einer Region mit Aufschwung.

Peter Kilian (kil@hna.de)

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