Kommentar zum Flughafen Calden: Geschäftsplan ist Papier nicht wert

Calden. Der Geschäftsplan für den Flughafen Kassel-Calden ist das Papier nicht wert, auf dem er steht. Ein Kommentar von HNA-Redakteur José Pinto.

Wie um alles in der Welt kann man prognostizieren, wie viele Menschen dort in zehn Jahren fliegen und wie hoch das Defizit sein wird? Wir wissen nicht einmal, ob es dann noch die EU gibt, die die Subventionierung von Flughäfen abschaffen will.

Warum also dieses Zahlenwerk? Um die Kritiker zu besänftigen, den Steuerzahlern zu zeigen, dass alles getan wird, um den Airport aus den roten Zahlen zu führen, dem grünen Koalitionspartner zu gefallen, der auf eine jährliche Reduzierung des Defizits von zehn Prozent pocht, und um irgendetwas zu haben, das man in Brüssel vorlegen kann.

Sei es drum: Viel wichtiger ist es, neue Airlines nach Calden zu holen und den alten Flughafen als Gewerbegebiet zu entwickeln und zu vermarkten. Der Standort hat Potenzial, und wenn die gute wirtschaftliche Entwicklung in der Region anhält, wird es dort Ansiedlungen geben. Beschleunigen ließe sich dies durch eine ordentliche Straßenanbindung - an die A 44 bei Breuna.

Kontakt zum Autor: jop@hna.de

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Rubriklistenbild: © dpa-tz

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