Kommentar zur Calden-Zukunft

Linienflüge nach Istanbul: "Aufwind für den Airport"

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Blaue Moschee in Istanbul: Eines der Reiseziele, die in Zukunft via Kassel-Calden erreichbar sein sollen. 

Kassel/Calden. Vom Flughafen Kassel-Calden soll es in Zukunft regelmäßige Linienflüge der Turkish Airlines nach Istanbul geben. Doch was bedeutet dies für den Airport? Das kommentiert HNA-Redakteur Axel Schwarz.

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Turkish Airlines plant Flüge von Calden nach Istanbul

Nach vielen Hiobsbotschaften ist das Engagement von Turkish Airlines eine sensationelle Nachricht für den neuen Kasseler Flughafen. Sollte Calden zum Netzbaustein einer der größten und wirtschaftlich erfolgreichsten Fluglinien werden, wäre das oft hämische Gezänk über jede ausgefallene oder umgeleitete Urlaubsmaschine wohl Schnee von gestern. Für jede denkbare Nutzergruppe gäbe es ab Calden plötzlich ein solides Flugangebot – ob für Fernreisende, Städtetouristen, geschäftliche Vielflieger oder die vielen regelmäßig in die alte Heimat reisenden türkischstämmigen Nordhessen.

Wenn ein Unternehmen wie Turkish Airlines nach Calden kommen will, dann muss dies an nüchtern errechneten Geschäftsperspektiven für diesen Standort liegen und nicht nur am treuherzigen Augenaufschlag von Flughafenchefin Muller. Viele weitere, die den Erfolg des Flughafens wollen, haben in den vergangenen Monaten hinter den Kulissen Überzeugungsarbeit betrieben und offenbar erfolgreich klargemacht, dass in Calden auch eine Fluglinie der ersten Liga auf ihre Kosten kommen kann. (asz@hna.de)

Bilder aus der Geschichte des Flughafens Kassel-Calden

Kassel-Calden
Die Wurzel des neuen Airports liegen in der Fulda-Aue zwischen Waldau und Lohfelden. © 
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
Dort entstand in den 20er-Jahren ein Flugplatz, der 1924 eröffnet wurde. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
In Kassel-Waldau starteten und landeten die Flugzeuge viele Jahre auf dem Rasen. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
Von 1930 bis 1945 diente er dem Flugzeugbauer Fieseler als Werksflugplatz. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
In den 60er-Jahren drängte die Wirtschaft die Stadtväter zur Suche nach einem neuen Standort. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
Das verkehrsgünstig gelegene Gelände in Waldau wurde als Wohn- Gewerbe- und Industriefläche gebraucht. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
Fündig wurde die Stadt schließlich in Calden, wo Otto Freiherr Wolff von Gudenberg 1968 rund 200 Hektar Land zum Kauf anbot. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
Nur zwei Jahre später, am 19. Juli 1970, wurde der Verkehrslandeplatz Kassel-Calden eröffnet. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
Bereits in der Bauphase bildete sich in den Caldener Ortsteilen Ehrsten und Fürstenwald eine Bürgerinitiative gegen das Projekt. Allerdings konnte sie es nicht verhindern. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
Schon bald entwickelte sich ein reger Flugbetrieb. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
Neben Charterflügen nach Dalamatien im damaligen Jugoslawien sowie zu anderen Mittelmeerzielen wurden Linienflüge nach Berlin, Köln-Bonn, München und Düsseldorf angeboten. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
Pause: Bauarbeiter nehmen sich am Flughafen Kassel-Calden eine leine Auszeit. Das Foto entstand 1969. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
Tankstopp auf dem Flughplatz in Kassel-Waldau © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
1972 flogen ab Calden Flugzeuge nach Dalmatien. Eines trug den Namen des Caldener Ortsteils Meimbressen. Unser Foto zeigt Stewardess Barbara Hille (Mitte) aus Kassel mit Kolleginnen. © HNA-Archiv
Geschichte des Flughafens Kassel-Calden
 © HNA-Archiv

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