Preisnachlässe für Kurzentschlossene

Erster Familien-Reisemarkt auf dem Flughafen sorgte für Hochbetrieb

Calden. Dichtes Gedränge im Terminal von Kassel-Calden am 1. Advent - auch ohne einen einzigen Passagierflug. Der erste Familien-Reisemarkt des Flughafens entfaltete am Sonntag magnetische Anziehungskraft auf Besucher quer durch die Generationen.

Schon unmittelbar zur Eröffnung am frühen Vormittag strömten die Menschen in das Empfangsgebäude. Hochbetrieb herrschte bis Veranstaltungsende am Spätnachmittag.

Damit ging die Rechnung der Flughafengesellschaft auf. Der Zauber der Vorweihnachtszeit sollte sich für die Gäste mit Vorfreude auf die schönsten Wochen des Jahres, den Sommerurlaub, und idealerweise eine frühe Buchung verbinden. Die Flughafenpartner, Reiseveranstalter und Reisebüros, nutzten die Plattform, um in eigener Sache zu werben. Kurzentschlossene belohnten sie mit Preisnachlässen oder Zugaben.

Weit über ein Dutzend Info-, Aktions- und Verkaufsstände von Anbietern aus der näheren Umgebung sorgten beim kombinierten Advents- und Reisemarkt für eine runde Winter-Sommer-Mischung. Da wetteiferte etwa das weihnachtliche Plätzchen- und Stollensortiment einer Ahnataler Bäckerei mit dem an südliche Abende erinnernden Sangria-Ausschank eines Kasseler Reisebüros. Neben Reiseträumen und verschiedensten Leckereien konnten auch jahreszeitliche Dekoartikel erstanden werden.

Bilder vom Nikolausfest

Reisemarkt und Nikolausfest am Flughafen

Die Reisenden von morgen kamen beim Rundgang mit Eltern und Großeltern nicht zu kurz. Für sie war eigens der Nikolaus eingeflogen, um schon mal Weihnachtswünsche zu erfragen. Leere Stiefel wanderten auf das Gepäckband des Flughafens, um hier am 6. Dezember zwischen 14 und 18 Uhr gut gefüllt wieder abgeholt zu werden. Auf der Bühne machten es sich die Jüngsten zu Füßen von Märchenerzählerin Dorothea Viehmann (Petra Glahn) bequem. Tanzvorführungen der evangelischen Jugendarbeit Grebenstein/Calden und des Caldener Carnevalsclubs (CCC) sowie ein Auftritt des Musikvereins Harmonie Meimbressen rundeten das Programm ab.

Bordkarten zum Nulltarif gab es gegen Vorlage eines Personaldokuments - und damit freien Zutritt zum Gate-Bereich fürs Probesitzen in der Wartezone oder Blicke aufs, allerdings leere, Rollfeld. Mit Rabatt konnte im Travel Value Shop (Art Duty Free Shop) eingekauft werden.

Den Besucheransturm wertete die Marketing-Chefin des Flughafens, Natascha Zemmin, als „ein positives Signal für den Flughafen an sich“. Dieser Tag habe die Unterstützung aus der Region gezeigt.

Von Dorina Binienda-Beer

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