Thomas de Maizière

Verteidigungsminister landete mit Jet in Calden

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Landete in Kassel-Calden: Ein Flugzeug der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministerium brachte Minister Thomas de Maizière nach Kassel Calden.

Calden. Verteidigungsminister Thomas de Maizière ist am Dienstagabend in Kassel-Calden gelandet. Er ist derzeit auf Wahlkampftour und besuchte den Truppenübungsplatz in Schwarzenborn.

Kassel-Calden soll nach Auskunft der Bundesregierungnicht zum Militärflughafen aus- oder umgebaut werden (wie berichtet), der Bundesverteidigungsminister stattete dem Flughafen am Dienstag aus anderen Gründen dennoch einen Besuch ab. Seine achtwöchige Sommerreise zu 40 Bundeswehrstandorten und -dienststellen im gesamten Bundesgebiet führte Thomas de Maizière nach Nordhessen. Den Flughafen nutzte er für einen Truppenbesuch in der Knüll-Kaserne Schwarzenborn, der einzigen Sommerreisestation in der Region, und für weitere Ziele.

Mit einer Maschine der in Köln/Bonn stationierten Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung landete der Minister gegen 10 Uhr auf dem neuen Regionalflughafen. Von hier flog de Maizière per Hubschrauber weiter.

Thomas de Maizière

Besuchsziele waren nach Auskunft eines Pressesprechers des Bundesverteidigungsministers neben dem Jägerregiment 1 in Schwarzenborn auch das bayerische Bad Bocklet, wo der Minister an der Vereidigung von Offiziers- und Feldwebelanwärtern teilnahm, sowie die Stadt Fulda. Hier nahm er einen Pressetermin wahr. Den Tag über stand der zweistrahlige weiße Business-Jet des Typs Global 5000 von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt auf dem Rollfeld vor dem Gebäudekomplex von Piper.

Bei Dunkelheit kehrte de Maizière mit Bodyguards und weiteren Begleitern in Personenwagen zurück. Zwei schwarze Limousinen rollten bis unmittelbar an die Gangway, bevor der Verteidigungsminister und wenige weitere Personen das Flugzeug wieder bestiegen. Vor den Augen von gerade mal einem halben Dutzend Beobachtern hob die Global 5000 um 21.15 Uhr in Calden ab, ihr Ziel: Berlin.

Die Stippvisite des Verteidigungsministers in Calden folgte auf Landungen und Starts verschiedener Maschinen der Deutschen Luftwaffe. Die Nutzung des neuen Flughafens durch Tornado, Eurofighter und Bundeswehr-Airbus hatte zu Spekulationen geführt, KSF könne in einen Militärflughafen verwandelt werden. Auf eine entsprechende Anfrage an die Bundesregierung durch die Fraktion „Die Linke“ sind allerdings derlei Pläne verneint worden, solche Vereinbarungen bestünden nicht.

Am Donnerstag wird der Hessische Staatsminister für Bundesangelegenheiten, Michael Boddenberg, zum Auftakt eines Informationsbesuches in Nordhessen auf dem Caldener Flughafen erwartet. Landungen weiterer Politprominenz auf Wahlkampftour sind der Flughafen GmbH derzeit nicht bekannt. (dbb)

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