Förderverein: Extra-Badetage wären günstiger

Kuno Hottenrott

Kassel. Jetzt ist das warme Spätsommerwetter da, die beiden Freibäder in Wilhelmshöhe und Harleshausen bleiben aber geschlossen. Der Förderverein Freibad Wilhelmshöhe hat gestern angeboten, bei einer nochmaligen Öffnung des Bads die Differenz zwischen den tatsächlich entstanden Kosten und den Einnahmen aus dem Eintritt zu auszugleichen.

Wie berichtet, hatten Stadt und Städtische Werke den Wunsch nach einer Extra-Öffnung bis zum Wochenende wegen zu hoher Kosten abgelehnt. Jeder zusätzliche Tag im Freibad Wilhelmshöhe koste 4500 Euro, lautete das Argument. Diese Summe ergibt sich, wenn man die Gesamtkosten für den Freibadbetrieb aus dem Vorjahr durch die Zahl der Öffnungstage teilt.

Kuno Hottenrott, Vorsitzender des Fördervereins, kritisiert diese Rechnung. Denn sie enthalte Fixkosten, die unabhängig von den Öffnungstagen entstehen. Beispielsweise für die Instandsetzung nach dem Winter. Durch zusätzliche Öffnungstage entstünden aber lediglich Kosten für Energie, Wasser und Personal. Der Förderverein geht davon aus, dass die tatdächlichen laufenden Kosten 50 Prozent niedriger sind. (rud)

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