Förderverein kämpft für Bad Harleshausen

Anita Marth

Kassel. Der Förderverein Schwimmbad Harleshausen lehnt es ab, die beiden Freibäder in Harleshausen und Bad Wilhelmshöhe zu schließen. Der Verein habe zwar volles Verständnis für die Überlegungen des Stadtkämmerers, dauerhaft unwirtschaftliche Einrichtungen wie Bürgerbüros oder Schwimmbäder zu hinterfragen.

Aber man müsse auch über den engen Horizont der Finanzen hinaus denken, sagt die Vorsitzende Anita Marth. Das Schwimmbad Harleshausen sei vor 75 Jahren mit Eigenleistung der Harleshäuser Bürger entstanden und werde seit vielen Jahren von einem mit 500 Mitgliedern ungewöhnlich starken – auch finanziell engagierten - Förderverein über die Parteigrenzen hinweg unterstützt. „Unser Freibad ist ein echtes Familienbad, in dem sich Jugendliche treffen, Senioren und Seniorinnen zum Frühschwimmen kommen, die Kleinsten in großer Zahl schwimmen lernen und Schulen ihr Sportfest feiern.“

Wichtig für Sozialisation

Das Freibad sei ein Kristallisationspunkt der Harleshäuser Bürgerschaft, gebe Identität und trage zur Sozialisation der Kinder des Stadtteils bei. Der Förderverein sieht keinen der vielen positiven Effekte in einem Neubaustandort gewährleistet. (use) Foto:  privat/nh

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