Liberale kritisieren Verhalten des Salzmann-Eigentümers im Ortsbeirat Bettenhausen

FDP fordert: Kein Podium für Rossing

Kassel. „Es ist haarsträubend, auf welche Art und Weise der Eigentümer des Salzmann-Areals immer wieder versucht, von seinem Versagen und seiner Verantwortung abzulenken“, kritisiert FDP-Fraktionschef Frank Oberbrunner das Auftreten von Dennis Rossing. Umso erstaunlicher sei die Tatsache, dass der Ortsbeirat Bettenhausen und die CDU-Fraktion sich erneut „weich spülen“ ließen. Sie böten Rossing ein Forum, „seine realitätsfernen Pläne für Salzmann abermals in die Öffentlichkeit zu tragen“, sagt Oberbrunner.

Androhungen von Zwangsmaßnahmen oder Ersatzvornahmen zur Beseitigung der Schuttberge auf dem Gelände oder zur Sicherung und Erhaltung der Ruine verpufften. Der Eigentümer sei offenbar nicht willens, in dieses „Untergangsszenario“ nur noch einen Cent hineinzustecken. Es sei wahrscheinlich, dass er auf Zeit spiele, um nach dem Verfall des Gebäudes wenigstens das Grundstück angemessen veräußern zu können.

„Will der Grundstückseigentümer die politischen Vertreter im Rathaus so lange mit Hirngespinsten piesacken, bis die Stadt sich bereit erklärt, ihm alles abzukaufen?“, fragt Oberbrunner. Darauf sollte sich der Magistrat nicht einlassen, auch wenn Anträge von Fraktionen vorlägen, die diesen Weg beschreiten wollten. „Ein Kauf kommt allein wegen der finanziellen Lage der Stadt absolut nicht infrage“, betont Oberbrunner. (ria)

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