Sozialdemokraten fürchten Konflikte zwischen dem Verein Mr. Wilson und dem Heilhaus

SPD fordert Lösung für Skater-Halle

Rothenditmold. Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat Rothenditmold fordert alle an der Planung der neuen Jugendeinrichtung auf dem Henschelgelände beteiligten Personen und Gremien auf, gemeinsam an einer sozialverträglichen Lösung zu arbeiten.

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Man stehe der Absicht des Skatervereins „Mr. Wilson“, sich in einer ungenutzten Halle an der Brandaustraße anzusiedeln, grundsätzlich offen gegenüber, heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion.

Es sei aber gleichwohl darauf hinzuweisen, dass sich aus der unmittelbaren Nachbarschaft zum Mehrgenerationenhaus - Heilhaus Zielkonflikte beider Einrichtungen ergeben könnten; ein Sterbezimmer in Nachbarschaft zu partyfeiernden Jugendlichen beispielsweise. Auch ein vermehrtes Verkehrsaufkommen rings um die Halle sei zu erwarten, so die Erklärung der SPD-Fraktion. Sie weist außerdem darauf hin, dass sich im direkten Umfeld des Heilhauses 80 Menschen in Eigentumswohnungen angesiedelt hätten. Es gehe auch darum, deren Ruhebedürfnisse zu respektieren, heißt es.

Ortsbeirat in der Pflicht

Insbesondere sieht die Fraktion den Ortsbeirat Rothenditmold als wichtigen Akteur und Gesprächspartner, der eine aktive Rolle bei der Umsetzung dieser Planungen einnehmen könne. (pdb)

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