Stadt entwickelt Konzept für Gelände

Frühere Heinrich-Steul-Schule: Fläche für neue Wohnungen?

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Soll bis April Geschichte sein: Die ehemalige Heinrich-Steul-Schule im Stadtteil Forstfeld.

Die Stadt hat in den vergangenen Wochen mit dem Abriss der ehemaligen Heinrich-Steul-Schule im Stadtteil Forstfeld begonnen.

Die Förderschule am Forstbachweg wurde 2011 wegen sinkender Schülerzahlen geschlossen. Zwischenzeitlich war in dem Gebäude bis 2017 eine Flüchtlingsunterkunft eingerichtet worden.

Zuvor gab es verschiedene Pläne für Gebäude und Gelände, die scheiterten. Die Stadt wollte dort ein Stadtteilzentrum einrichten. Das Geld dafür wurde allerdings zurückgezogen, nachdem Kassel den Schutzschirm des Landes Hessen in Anspruch genommen hatte. Auch verschiedene Vorhaben, auf der Fläche am Forstbachweg Wohnungen zu errichten, kamen nicht zustande.

Was auf dem Gelände jetzt passieren soll, ist noch nicht klar. Eine Nachnutzung der Schulgebäude sei nicht angestrebt worden, sagt ein Sprecher der Stadt. Als Gründe nennt er die bislang geringe bauliche Nutzung des Geländes. Auch hätte es in der früheren Schule erheblich Sanierungsbedarf gegeben.

Daher werden alle Gebäude jetzt abgerissen und auch die befestigten Flächen zurückgebaut. Lediglich die Turnhalle, die von den Vereinen im Stadtteil intensiv genutzt wird, bleibt erhalten. Die Kosten für den Abriss betragen 300 000 Euro. Sie werden mit 75 Prozent vom Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert.

Für die Nachnutzung des Geländes erarbeitet die Stadt ein Konzept, für das verschiedene Studien in Auftrag gegeben worden sind. Nach derzeitigem Stand gehe man davon aus, dass auf der Fläche zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann. Auch sei ein Quartiersplatz denkbar. Eine Ergänzung könnte es durch Gastronomie, aber auch soziale Einrichtungen geben. 

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