Die erste Fußgängerzone Deutschlands: Treppenstraße wird 60

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Vor 60 Jahren: Als Deutschlands erste echte Fußgängerzone wurde die Kasseler Treppenstraße am 9. November 1953 eröffnet. 1947 hatte man mit den Planungen für die 275 Meter lange Fußgängerstraße mit ihren 104 Stufen begonnen.
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Vor 60 Jahren: Hintergrund der Baumaßnahme war, dass erst 1964 Fußgängern in der Straßenverkehrsordnung Vorrang im Straßenverkehr eingeräumt wurde. Inmitten der Nachkriegsaufbauzeit, bei der die autogerechte Stadt im Vordergrund stand, stellte die Treppenstraße daher eine bauliche Ausnahme dar.
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Zu Anfang gab es 29 Einsprüche gegen den Bau und zwei Kläger. Der Vorwurf: Geschäftsschädigung, Wertminderung anliegender Grundstücke. Das Stadtparlament genehmigte den Bau doch.
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Reger Andrang: Bereits kurz nach der Eröffnung 1953 flanierten viele Menschen über die Stufen der Treppenstraße.
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Einkaufsmeile: Das Bild aus dem Jahr 1955 zeigt einige Geschäfte am Rand der Treppenstraße. Die Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz.
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Auch Bundeskanzler Ludwig Erhard, der Vater des deutschen Wirtschaftswunders, kam in den 1950er Jahren in die Treppenstraße.
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Blickfang: Das EAM-Hochhaus am oberen Ende der Straße. Hier ein Bild aus dem Jahr 1958.
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Das zehngeschossige Hochhaus markiert den Beginn der Treppenstraße am Scheidemannplatz.
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Jüngere Aufnahmen zeigen eine etwas buntere Treppenstraße. Nicht nur wenn die japanischen Kirschbäume blühen ...

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