Boccaccio in Kassel: Eine Geschichte in Bildern

Das Gebäude des Boccaccios Anfang des 20. Jahrhunderts. 
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Das Gebäude Anfang des 20. Jahrhunderts: Damals hieß die Goethestraße noch Kaiserstraße und das Hotel dementsprechend Kaisereck.  
Collage des "Haus Tegernsee" aus den 50er-Jahren. 
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Eine Collage aus den 50er-Jahren: Damals hieß die Gaststätte "Haus Tegernsee". Später zog dier Konditorei Lukullus ein, danach die legendäre "Zwylle". 
HNA-Bericht zum Umbau des Boccaccio 1997.
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Das Boccaccio umgebaut: 1997 stellen Vincenzo La Rocca (von links), Salvatore Perrone, Salvatore La Rocca, Hütt-Chef Frank Bettenhäuser und Architekt Wolfgang Schneider das neu eingerichtete Boccaccio vor. 
Spende am Klavier: Salvatore La Rocca im Jahr 2003.
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Sammeln für die HNA-Aktion-Advent: Salvatore La Rocca im Jahr 2003 mit der Spendendose. 
Kreative Deko: Mit großen Gabeln und Löffeln zog das Boccaccio 2005 die Blicke auf seine Fenster. 
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Kreative Deko: Mit großen Gabeln und Löffeln zog das Boccaccio 2005 die Blicke auf seine Fenster. 
Guiseppe Carrozzo, Armando Russo und Salvatore La Rocca (von links) können das nur schwer nachvollziehen. Das Boccaccio muss nun eine andere Lösung finden.
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Streit um den Raucherraum: 2008 erließ das Ordnungsamt ein Verfahren gegen das Boccaccio, weil es den Thekenraum zu einem Raucherraum gemacht hat. 
Mit zwei Pizzen: Betreiber Vincenzo La Rocca im Jahr 2009. 
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Mit zwei Pizzen: Betreiber Vincenzo La Rocca im Jahr 2009. 
Baugerüst von außen: So sah der Eckturm des Boccaccio im Februar 2012 aus. 
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Baugerüst von außen: So sah der Eckturm des Boccaccio im Februar 2012 aus. 
Das Boccaccio an der Goethestraße von außen in 2017. 
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Das Boccaccio an der Goethestraße von außen in 2017. 

Das Boccaccio ist ein italienisches Resaurant in Kassel. Es befindet sich im Stadtteil Vorderer Westen. Die Pizzeria gehört seit den 1990er-Jahren zu den bekanntesten Restaurants in Kassel. Doch das Boccaccio war nicht immer ein Restaurant.

Der Laden an der Querallee war ab den 1950er-Jahren das Haus Tegernsee. Dabei handelte es sich ebenfalls um eine Gaststätte. Das Haus Tegernsee wurde bis in die 1970er-Jahre betrieben. Zwischenzeitlich befand sich in dem Haus an der Queralle auch die Konditorei Lukullus. Danach wurde das Gebäude zur Heimat der Kneipe Zwylle. Die Kneipe war bekannt für Veranstaltungen mit Livemusik. Es gab sogar eigene Hausbands - wie zum Beispiel Feedback - die regelmäßig auftraten. Unter den Stammgästen war irgendwann auch der Mann, der bis heute das Boccaccio betreibt: Salvatore La Rocca. Er war aber nicht nur als Gast dort, er arbeitete auch in dem gastronomischen Betrieb. Den Laden übernahm der Italiener gemeinsam mit Salvatore Perrone und Luigi Gauditi.

Der Laden zog auch berühmte Gäste wie den damaligen documenta-Leiter Jan Hoet an. Er war im Jahr 1992 der Chef der Kunstausstellung.

Im Jahr 1997 gab es umfassende Umbau- und Renovierungsarbeiten in den Räumlichkeiten. Als diese abgeschlossen waren wurde aus der Zwylle schließlich und endgültig das Boccaccio.

Das Restaurant Boccaccio wird Ende 2017 schließen. Grund ist, dass der Pachtvertrag für die Räume ausläuft. Die Hauseigentümer haben andere Pläne mit dem Altbau, der seit 2011 saniert wurde. Welche das sind, war Ende Juli 2017 noch nicht bekannt.

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