Gesundheit im Gespräch zum Thema Brustkrebs

Fragen zum Fall Angelina Jolie

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Angelina Jolie

Kassel. Als bekannt wurde, dass Angelina Jolie sich wegen eines extrem hohen Brustkrebsrisikos beide Brüste amputieren ließ, warf dies viele Fragen auf. Umfassende Informationen auch zu Gentests, die das Krebsrisiko einer Frau ermitteln können, bietet ein Informationsabend am Dienstag, 6. Mai, von 18.30 bis 20 Uhr im Hermann-Schafft-Saal, Wilhelmshöher Allee 19-21, in der Reihe Gesundheit im Gespräch.

Gentests zur Ermittlung des Krebsrisikos empfehlen auch Ärzte in Deutschland dann, wenn bereits mehrere Verwandte an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt sind. Dieser Test kann klären, ob eine Frau eine oder mehrere der Genvarianten trägt, die das Krebsrisiko steigern. Ist der Test positiv, muss abgewogen werden, ob eine Amputation tatsächlich infrage kommt.

Zu dieser besonderen Fragestellung im Rahmen der Früherkennung und Therapie des Brustkrebs informieren Experten aus der Region: beide Leiter der zertifizierten Brustzentren, Dr. Bettina Konrad, Elisabeth-Krankenhaus und Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Klinikum Kassel, der niedergelassene Gynäkologe Dr. Janusch Walbeck, Prof. Dr. Götz Giessler, Klinik für Plastischrekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie am Klinikum Kassel sowie Regina Möller, Vertreterin der Selbsthilfegruppe Allianz gegen Brustkrebs.

Die Patenschaft für diesen Themenabend übernimmt die Krankenkasse BKK Wirtschaft und Finanzen, moderiert wird die Veranstaltung von HNA-Redakteurin Martina Heise-Thonicke. Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachlerinnen begleitet. Der Eintritt ist frei. (hei) Archivfoto: nh

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