Gastronom leistet Schadenswiedergutmachung

Gastronom Frank M. zahlt und entgeht damit Verhandlung

Kassel. Der bekannte Kasseler Gastronom und Ex-Göker-Vertraute Frank M. muss sich am Mittwoch doch nicht auf der Anklagebank des Kasseler Amtsgerichts wegen des Verdachts des Betrugs verantworten.

Der 47-Jährige habe sich mit der Bundesagentur für Arbeit auf eine Schadenswiedergutmachung geeinigt, teilte Matthias Grund, Sprecher des Amtsgerichts, mit. Am Dienstag sei auf das Agentur-Konto eine fünfstellige Summe geflossen.

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Die Staatsanwaltschaft habe sich dazu bereit erklärt, das Verfahren gegen M. vorläufig einzustellen, wenn er innerhalb der nächsten sechs Monate eine Geldauflage im mittleren vierstelligen Bereich an die Staatskasse überweise. Das Verhalten von M. ist als Schuldeingeständnis zu werten.

Die Staatsanwaltschaft hatte M. vorgeworfen, zu Unrecht einen Existenzgründerzuschuss in Höhe von 17.000 Euro bezogen zu haben. Der vor drei Jahren arbeitslose M. hatte angegeben, einen Gewerbebetrieb im Bereich Eventmanagement eröffnen zu wollen. Deshalb hatte er neun Monate lang im Durchschnitt 1900 Euro an Zuschüssen von der Agentur kassiert. Allerdings soll er das Gewerbe nie ernsthaft ausgeübt haben.

M. bekomme keinen „Promi-Bonus, sagte Grund. Das Verfahren wäre auch bei jedem anderen eingestellt worden, der eine Schadenswiedergutmachung in dieser Form geleistet hätte. (use)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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