100 Millionen Euro Kosten

Fraunhofer-Neubau am Hauptbahnhof soll bis 2017 stehen

Die Idee, am Hauptbahnhof die bisher über die Stadt verteilten Fraunhofer-Institute IWES und IBP zentral anzusiedeln, nimmt Formen an. Der Magistrat sprach sich am Montag für die Entwicklung eines 60.000 Quadratmeter großen Areals an der Bahnhofsnordseite aus.

Nach dem Abriss der dortigen Hallen will Fraunhofer auf der Hälfte der Fläche für 100 Mio. Euro bauen. Ab 2017 sollen die zukünftig geplanten 550 Mitarbeiter (aktuell 350) einziehen.

 Noch sind keine Verträge unterzeichnet. Der Magistrat beschloss bisher nur, mit der Fraunhofer-Gesellschaft eine Absichtserklärung zur Entwicklung des Standorts zu unterzeichnen. Anschließend will die Stadt das Gelände von der Bahn kaufen und die bestehenden Gebäude abreißen. Für die Planungs-, Abriss- und Erschließungskosten sowie die Entsorgung der Altlasten kalkuliert die Stadt mit neun Mio. Euro.

Aktualisiert um 15.50 Uhr

Hinzu kommt der Kaufpreis, zu dessen Höhe sich die Stadt nicht äußern wollte. Die Summe sei aber im Vergleich zu den Kosten für die Entwicklung eher gering. Das fertige Bauland soll dann an Fraunhofer verkauft werden.

Der Grundstückskauf und die Abrissarbeiten sollen noch dieses Jahr stattfinden, sagte Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne). Nach dem Wiederverkauf des Baulandes rechnet die Stadt mit drei Mio. Euro Kosten, die sich nicht direkt wieder rentierten. (bal)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.