Für das Freibad in Wilhelmshöhe gibt es verschiedene Modelle

Noch funktioniert das Wilhelmshöher Bad: Zum Saisonstart kühlten sich Christoph (von links) Sitaras (15), Paul Kulagin (14) im Nichtschwimmerbecken ab. Foto:  Schölzchen

Kassel. Für das Freibad in Wilhelmshöhe liegen die Planungsvarianten schon etwas länger auf dem Tisch. Hier gab es bereits eine Bürgerversammlung mit einem eindeutigen Votum für den Erhalt des 50-Meter-Beckens.

Strittig ist auch, ob das Gebäude, in dem das Café untergebracht ist, erhalten werden soll. Der Ortsbeirat hat sich mit klarer Mehrheit dafür ausgesprochen.

Folgende Pläne stehen zur Diskussion

1. Das Bad wird komplett abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Die Wasserfläche würde von heute 1150 auf 700 Quadrameter schrumpfen. Diese Variante würde 4,85 Millionen Euro kosten.

2. Das Bad wird abgerissen und rekonstruiert (inklusive Café). Das 50-Meter-Becken bliebe erhalten. Das würde 6,0 Millionen Euro kosten.

3. Das Bad wird neue gebaut und bekommt zwei mit einander verbundene 25-Meter-Becken für Schwimmer und Nichtschwimmer. Zudem würde ein mit Sonnensegeln geschütztes Planschbecken sowie ein Springerbecken gebaut. Die Kosten dafür liegen nach Angaben der Städtischen Werke bei 6,1 Millionen Euro. All diese Angaben seien keine groben Schätzungen, sondern schon sehr genau gerechnete Varianten.

Noch gibt es viele Unwägbarkeiten, doch ein Teil des Zeitplans für die Bäder steht schon fest. Das neue Bad am Auedamm soll am 1. Mai 2013 öffnen. Bereits im März schließt das Stadtbad Mitte.

Training im Auebad

Die Mitarbeiter wechseln dann ins Auebad. „Wir müssen den Betrieb trainieren“, sagt Kämmerer Barthel. Er kündigte an, dass das neue Bad ausgedehnte Öffnungszeiten haben wird.

Angestrebt werde ein täglicher Betrieb bis in die Abendstunden hinein. 22 Uhr habe sich im ebenfalls neuen Hallenbad Süd (Oberzwehren) bewährt. (tos)

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