Jetzt hat nur noch das Auebad geöffnet

Rekord: So viel wie 2018 war noch nie in Kassels Freibädern los

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Gute Nachrichten für die Städtischen Werke: Im Sommer 2018 kamen so viele begeisterte Wasserratten in die Kasseler Bäder, dass es einen Besucherrekord gab.

Kassel. Die Freibäder in Kassel haben offenbar ein gutes Geschäft gemacht. Noch nie waren so viele Besucher dort, wie im sehr heißen Sommer 2018.

Der Besucherrekord vom Jahrhundertsommer 2003 ist in diesem Jahr im Freibad Wilhelmshöhe geknackt worden. Vor 15 Jahren kamen 102.610 Menschen in das Bad an der Kurhausstraße. In dieser Freibadsaison, die vom 1. Mai, bis Sonntag, 9. September ging, waren es laut Ingo Pijanka, Sprecher der Städtischen Werke 111.180 Badegäste. „Das Freibad Wilhelmshöhe hat alle Erwartungen übertroffen.“ Rekorde wurden aber nicht nur im Wilhelmshöher Bad, das im Juli von dem Verbraucherportal Testberichte.de zum besten Freibad in Hessen gekürt worden war, gebrochen. Auch das Freibad in Harleshausen erzielte einen Besucherrekord von 79.197 Gästen. 

Das Auebad wurde in diesem Jahr bislang von 263.700 Menschen besucht. Insgesamt seien 2018 bislang 544.812 Gäste in den vier Kasseler Bädern (darunter auch das Hallenbad Süd) gewesen, sagt Pijanka.

„Wir sind als Stadt sehr zufrieden, dass unsere Bäder so gut angenommen werden. Dieser Rekordsommer zeigt einmal mehr, dass es eine richtungsweisende und sehr gute Entscheidung der Politik in Kassel war, in die Bäder zu investieren“, sagt Oberbürgermeister Christian Geselle.

Dieses Video ist ein Inhalt der Videoplattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt. 

Mehreinnahmen für die Städtischen Werke

Die steigenden Besucherzahlen bedeuteten natürlich auch Mehreinnahmen für die Städtischen Werke, so Pijanka. Allerdings seien auch die Kosten gestiegen. „Wir haben mehr Ausgaben durch Personal, mehr Wasserumwälzung und einen erhöhten Bedarf an Chlor gehabt.“ Ob die Mehreinnahmen die Mehrkosten übersteigen, werde man Anfang 2019 wissen.

Fest stehe aber, so Pijanka, dass die Mitarbeiter der Städtischen Werke in diesem Sommer Großes geleistet hätten. Durch die vielen Überstunden und die Hitze seien sie an den Rand ihrer Belastungsfähigkeit geführt worden. Während die Freibäder in Wilhelmshöhe und Harleshausen seit Sonntag geschlossen sind, hat das Freibad im Auebad noch bis mindestens Mittwoch geöffnet.

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