Sobald es grünes Licht gibt, kann es losgehen

Kasseler Freibäder sind startklar für Saison 2021

Freibad in Bad Wilhelmshöhe
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Die Becken sind schon frisch befüllt: Sobald der Bund beziehungsweise das Land wieder grünes Licht für Schwimmbadöffnungen geben, wird man im Freibad in Bad Wilhelmshöhe wieder seine Bahnen ziehen können.

Normalerweise würden nächste Woche die drei Freibäder in Kassel geöffnet. Wenn es keine Pandemie geben würde. Wie im vergangenen Jahr, wird sich der Saisonstart für Schwimmer auch 2021 verschieben.

Kassel – „Aufgrund der derzeit geltenden Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung sowie der aktuellen Entwicklung der Infektionszahlen ist eine Öffnung der Freibäder bis auf Weiteres nicht möglich“, teilt Stadtsprecher Claas Michaelis mit. „Sobald es die Infektionslage zulässt, werden die Freibäder geöffnet.“ Die Stadt hat die Hoheit bei Presseanfragen zu den Bädern. Die Städtischen Werke geben deshalb keine Auskunft, wie es mit den Vorbereitungen läuft.

Das können aber die Vorsitzenden der beiden Fördervereine der Freibäder in Bad Wilhelmshöhe und Harleshausen machen. Die Vorbereitungen für die neue Saison liefen auf Hochtouren, sagt Kuno Hottenrott (Bad Wilhelmshöhe). Das alte Wasser sei abgelassen, die Becken gereinigt und mittlerweile auch wieder mit frischem Wasser befüllt. Sollte es vom Bund beziehungsweise Land Hessen grünes Licht für die Freibadöffnungen geben, wäre das innerhalb von acht bis zehn Tagen möglich.

„Es wird viel gewerkelt, das neue Wasser ist bereits in den Becken“, sagt Anita Mahrt, Vorsitzende des Fördervereins in Harleshausen. Sie bekomme ständig Anrufe, wann es im Bad wieder losgeht. „Wann eröffnet wird, steht in den Sternen“, sagt Mahrt. Sie bereite aber alles vor, damit nach einer Eröffnung auch wieder Schwimmkurse und Erlebnisunterricht im Freibad stattfinden können.

Im vergangenen Sommer hatten wegen der Corona-Pandemie die Kasseler Freibäder erst ab 1. Juli geöffnet. Kuno Hottenrott, Vorsitzender des Fördervereins in Wilhelmshöhe, ist trotz der aktuellen hohen Infektionszahlen zuversichtlich, dass dies in diesem Jahr „deutlich früher“ der Fall sein wird. Schließlich gebe es keine Hinweise darauf, dass das Coronavirus im Wasser übetragen wird.

Zudem würden auch in diesem Jahr wieder Hygienekonzepte greifen. So darf zum Beispiel nur im Kreisverkehr geschwommen werden. So soll verhindert werden, dass Schwimmer sich zu nahe kommen und sich über Aerosole anstecken.

Hottenrott hofft auch, dass in diesem Jahr die warmen Duschen für die Schwimmer wieder geöffnet werden können. Dagegen würde nichts sprechen, da diese von oben und unten gut durchlüftet würden. In diesem Jahr werde es allerdings keine Saisonkarten geben, so Hottenrott. Wie 2020 seien für den Freibad-Besuch Zeitfenster von mehreren Stunden mit vorheriger, aber vereinfachter Anmeldung geplant.

Von Ulrike Pflüger-scherb

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