Reisebüro rät: Fronleichnam als Brücke nutzen – Sommerferien rechtzeitig planen

Früher in Urlaub fahren - Hochbetrieb in vielen Kasseler Reisebüros

Kassel. Hochbetrieb herrscht in vielen Kasseler Reisebüros normalerweise im Januar, wenn die meisten Sommerreisen gebucht werden. Diesmal seien viele Urlauber bereits im Oktober und November in seinem Reisebüro gewesen, berichtet Klaus Spohr, Geschäftsführer von Wimke Reisewelt.

Klaus Spohr

„Es ist eine deutliche Verschiebung zu spüren.“ Eine Erklärung dafür könnten die sich überlappenden Ferientermine sein. Allerdings gebe es derzeit noch lohnende Rabatte für Frühbucher, nennt Spohr als möglichen weiteren Grund.

Dabei seien die Sommerferien gar nicht mehr unbedingt Hauptreisezeit, sagt Annette Kreger, Geschäftsführerin des gleichnamigen Reisebüros. Viele Kunden hätten bereits ihren Urlaub für die Herbstferien 2011 gebucht. Besonders gefragt seien Warmwasserziele wie Ägypten und die Türkei.

Für Sommerurlauber hat Kreger im kommenden Jahr aber einen speziellen Tipp: Fronleichnam liegt am Donnerstag, 23. Juni, direkt vor dem Beginn der Sommerferien am 27. Juni. „Da kann man nur empfehlen, früh abzuhauen“, rät Kreger. „So mache ich es persönlich auch.“

Gerade für Besitzer von Ferienwohnungen an Nord- und Ostsee wäre es wünschenswert, wenn die Ferientermine etwas entzerrt wären, findet Kreger. Mit Engpässen bei den Hotels rechnet Frank Möller, Verkaufsleiter der DER-Reisebüros in Kassel und Baunatal, aber nicht.

Seiner Einschätzung nach sind die Reiseveranstalter auf die regelmäßig große Nachfrage im Sommer eingestellt. „Aber man sollte sich bald entscheiden“, sagt Möller und verweist auf die noch laufenden Frühbucher-Rabatte, die gerade für Familien interessant sein dürften. Preislich könnten Flugreisen deswegen günstiger sein, als mit dem Auto in den Urlaub zu fahren und im Stau zu stehen. „Wer kurzfristig bucht, könnte ein riesiges Problem bekommen“, sagt Möller.

Rechtzeitig zu planen, rät auch Waltraud Peter von Peters Reisedienst. „Die Buchungszeit beginnt jetzt.“ Erfahrungsgemäß seien die Engpässe im Sommer aber weniger gravierend als an neuralgischen Terminen wie Weihnachten und Silvester. (clm) Archivfotos: Herzog, Thienemann / nh, Kneissler / nh

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