SMA führt Wechselrichter mit Batterie ein

Niestetal. Der Niestetaler Solartechnik-Hersteller SMA führt den neuen Sunny Boy Smart Energy in den deutschen Markt ein. Der erste wandmontierbare Großserien-Fotovoltaik-Wechselrichter mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie ist ab sofort lieferbar. Mit der auf der Intersolar 2013 ausgezeichneten Produktinnovation kann Sonnenstrom länger genutzt werden.

Nach Sonnenuntergang

Das Gerät ermöglicht die Salarstromnutzung auch nach Sonnenuntergang. Die Batterie mit einer Kapazität von etwa zwei Kilowattstunden (kWh) erlaubt es, den momentan im Haushalt nicht gebrauchten PV-Strom für später zwischenzuspeichern. Das steigert den ökologisch und finanziell sinnvollen Eigenverbrauch.

In Kombination mit dem Sunny Home Manager, einem intelligenten Gerät, das den Eigenverbrauch von Solarstrom organisiert und Elektrogeräte entsprechend steuert, können Haushalte nach Unternehmensangaben im Jahresschnitt 50 Prozent des Verbrauchs aus eigener Produktion decken. Der Sunny Boy Smart Energy wird in den Leistungsstufen 3,6 und fünf kW angeboten.

5000 Mitarbeiter

SMA setzte im vergangenen Jahr 932,5 Millionen Euro um und machte einen Verlust von fast 67 Mio. Euro. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit mehr als 5000 Mitarbeiter, davon gut 4000 in Niestetal und Kassel. Gestern legte die im TecDax notierte Aktie um 2,3 Prozent auf 31,34 Euro zu, hat aber in den vergangenen fünf Wochen etwa 35 Prozent an Wert verloren. (jop)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.