Ab sofort kann man jeden Samstag auf dem Friedrichsplatz etwas für Gesundheit und Wohlbefinden tun

Mit Tai Chi fit fürs Jubiläum

Einladung zum Tai-Chi: Auf dem Friedrichsplatz staunten viele Passanten über das neue, offene Fitness-Angebot. Für Kassel-Besucherin Liu Ying (vorn), die in Shanghai lebt, ist so etwas kein ungewohnter Anblick – die Chinesin und ihr Mann machten spontan mit. Foto:  Koch

Kassel. Mit regelmäßigen offenen Fitness-Angeboten auf dem Friedrichsplatz sollen die Kasseler gemeinsam in Bewegung kommen. Am Samstag machte ein Dutzend Akteure der Taoist Tai-Chi-Gesellschaft den Auftakt zur Kampagne „Fit für 2013“.

Jeder, der Lust hatte, konnte sich einreihen und die gesundheitsfördernden Übungen dieser alten chinesischen Bewegungslehre ausprobieren.

„Einfach mitmachen“, animierte Übungsleiterin Sabine Will die Passanten, die immer wieder neugierig stehen blieben und die Choreografie aus langsamen, fließenden Bewegungen verfolgten. Einige trauten sich – darunter Liu Ying, die aus Shanghai stammt und mit ihrem Mann zu Besuch bei Freunden in Kassel ist. Für die Chinesen ist es ein gewohnter Anblick, dass man spontan in der Öffentlichkeit zusammenkommt, um gemeinsam etwas für seine Gesundheit zu tun. Das solle durch regelmäßige Samstags-Aktionen bis zum Stadtjubiläum 2013 auch für möglichst viele Kasseler selbstverständlich werden, wünschte sich Bürgermeister und Sportdezernent Jürgen Kaiser (SPD) bei der Eröffnung der Kampagne. Auch er probierte das synchrone Dehnen, Strecken und Handkreisen aus – mit dem Tipp der Instruktorin, am besten „den Kopf auszuschalten“. Kaisers Fazit: Das sei einfacher gesagt als getan.

Spaß hatten beim Auftakt jedenfalls alle, und so soll es künftig jeden Samstag ab 13 Uhr weitergehen. Sportvereine und Kursanbieter werden das Innenstadtpublikum einladen, in kurzen Übungssequenzen verschiedene Fitness-Angebote auszuprobieren.

„Wir wollen Alt und Jung zusammenbringen und zur 1100-Jahr-Feier auch etwas fürs Image der Stadt tun“, sagte Dr. Uwe Popert. Er ist Vorsitzender vom Gemeinnützigen Gesundheitsnetz Nordhessen, das die Kampagne zusammen mit dem städtischen Sportamt sowie dem Landessportbund und seinen Vereinen organisiert.

Den Veranstaltern ist klar, dass das Angebot erst allmählich bekannt werden muss. Kaiser ist optimistisch: „Vielleicht schaffen wir es ja bis zum Jubiläum, dass sich auf dem Friedrichsplatz 2013 Menschen versammeln.“ (asz)

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