Erneut Gasblasen in der Fulda: Verdacht auf Phospormunition

Kassel. Nach dem erneuten Aufsteigen von Gasblasen in der Fulda ist der Fluss auf einer Länge von 100 Metern halbseitig für den Schiffsverkehr gesperrt worden. Es könne davon ausgegangen werden, dass weitere Phospormunition auf dem Flussgrund liege, teilte die Polizei am Donnerstagabend mit.

Zuletzt aktualisiert um 21.30.

Erst im Mai war die Fulda an der selben Stelle wegen solcher Blasen gesperrt worden. Taucher des Kampfmittelräumdienstes hatten damals allerdings keine Phosphorbombe, sondern eine Panzermine aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die vor Ort kontrolliert gesprengt worden war.

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Laut Alexander Lorch von der Wasserschutzpolizei ist der Kampfmittelräumdienst nun erneut verständigt worden. Zudem soll der Fuldabereich nahe dem Motor-Yacht-Club und dem CSK-Restaurant Riverside noch in diesem Sommer großflächig mit speziellen Sondierungsgeräten untersucht werden. Bereits im August vergangenen Jahres war dort eine Phosphorbombe geborgen worden. Weil es sich um ein im Krieg stark bombardiertes Gebiet handelt, rechnen die Experten mit weiteren Blindgängern auf dem Grund des Flusses. (use/rpp/dpa)

Video aus dem Archiv: Taucher fand Bombe in Fulda

Rubriklistenbild: © Archivbild

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